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22:45 22.02.2016
Wirft den Siegtreffer der HSG Göttingen: Michelle Rösler.
Wirft den Siegtreffer der HSG Göttingen: Michelle Rösler. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Nicht mit den Nachbarn mithalten konnte die HG Rosdorf-Grone, die mit einer Niederlage aus Hannover-West zurückkehrte.

MTV Ashausen-Gehrden - HSG Plesse-Hardenberg 17:31 (6:15). Eine Viertelstunde brauchte die HSG, dann war sie so richtig im Spiel. Die Ballgewinne der guten Abwehr wurden per Gegenstoß zu Toren umgemünzt, im Positionsangriff wurden die Lücken in der 5:1-Abwehr der Gastgeber genutzt. Ein Hattrick von Marilena Henne sorgte dann für die beruhigende Pausenführung. Das schnelle Umschalten von der Abwehr in den Angriff war auch in der zweiten Hälfte das große Plus des Tabellenführers. „Es war eine klare Leistungssteigerung zu Lüneburg“, freute sich Felix Lamprecht, der für Tim Becker (wird in den nächsten Tagen erstmals Vater) die Verantwortung auf der Bank übernahm. „Ashausen war ein guter Gegner. Da weiß man gar nicht, warum die da unten stehen“, fand er auch lobende Worte für den Gegner. - Tore HSG: Sander (11), Henne (7), Achler (3), Rombach (3), Herale (2), Kunze (2), Strahlke (2), Hollender (1).

HSG Göttingen - Hannoverscher SC 25:24 (15:11). Auf die Querelen im Vorfeld gab die HSG die Antwort auf dem Spielfeld. Nach einem sensationellen Blitzstart leuchtete ein 7:0 von der Anzeigentafel. „Der Gegner ist überhaupt nicht zur Entfaltung gekommen“, berichtete Uwe Viebrans. Der Vorsprung des Aufsteigers pendelte sich dann bei vier, fünf Toren ein. Eng wurde es erst, als die Kraft der personell arg gebeutelten Heimsieben langsam zu Ende ging. Beim 24:24 hatte Hannover ausgeglichen, sechs Minuten vor dem Ende stand das Spiel auf der Kippe. In der Folge dominierten die Abwehrreihen, keiner Mannschaft gelang ein Tor. 90 Sekunden vor dem Abpfiff war dann Michelle Rösler durchgebrochen und erzielte den umjubelten Siegtreffer. „Gegen jeden anderen Gegner hätten wir heute verloren. Doch wir hatten das Hinspiel noch im Kopf, dazu das Theater um eine Vorverlegung. Jetzt haben wir die Antwort sportlich gegeben“, erklärte Viebrans. „Wir haben uns das erkämpft und erarbeitet.“ - Tore HSG: Tischer (6/5), Jansen (5), Rösler (4), Albrecht (4), Voigt (4/1), Gräser (1), K. Schmieding (1/1).

HSG Hannover-West - HG Rosdorf-Grone 25:24 (14:9). Bis zum 8:8 war die Partie offen, dann sorgte ein schlechtes Rückzugsverhalten der HG für den Pausenrückstand. Trotz einer deutlichen Steigerung nach dem Seitenwechsel liefen die Gäste weiter einem Vier-Tore-Rückstand nach (16:20, 18:22). „Es lief nicht richtig rund“, musste Edda Gutenberg zugeben, auch wenn Kampf und Einsatzbereitschaft stimmten. Richtig wach wurde die HG, die auf Amrei und Maite Gutenberg sowie Rike Jeep und Shari Kehler verzichten musste, erst in den letzten zehn Minuten. Doch der Anschlusstreffer 15 Sekunden vor dem Abpfiff fiel zu spät. - Tore HG: Hille (6), Schrader (5), Eisenhauer (5), Seifert (4/3), Wette (2), Eichhofer (1), Lucenko (1).

 

Von Denise Kricheldorf-Mai