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Regional Siebenmeter-Tor in letzter Minute entscheidet Spiel
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15:19 15.09.2017
Haderte mit den Schiedsrichter-Entscheidungen in der Schlussphase gegen Northeim: HSG-Trainer Uwe Viebrans. Quelle: Arne Bänsch
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Göttingen

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Göttingen haben das Donnerstag-Nachholspiel beim Northeimer HC knapp verloren. In buchstäblich letzter Minute mussten sie sich mit 22:23 (15:12) geschlagen geben, ein Siebenmeter brachte die Entscheidung zugunsten der Gastgeberinnen, denen damit ein optimaler Saisonstart gelang.

„Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient“, sagte HSG-Trainer Uwe Viebrans nachdem er eine Nacht – schlecht – über dieses Resultat geschlafen hatte. Den letzten Siebenmeter, den die neunfach erfolgreiche NHC-Werferin Tanja Weitemeier zum Endstand verwandelte, bezeichnete er als „unberechtigt“. „Am Ende haben zwei Leute das Spiel entschieden“, spielte Viebrans auf einige merkwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen in den letzten Minuten an. 18:13 hatten seine Spielerinnen in der 41. Minute geführt, doch der NHC steckte nicht auf, spielte sich heran (20:20) und übernahm beim 21:20 (57.) dann die Führung. „Das war ein Spiel auf sehr hohem Niveau, in dem die Torfrauen auf beiden Seiten sehr starke Leistungen geboten haben. Wir waren nicht das eine Tor schlechter, ich kann meinen Spielerinnen keinen Vorwurf machen“, sagte Viebrans, in dessen Team Tischer (3), Janina Schmieding (6/2), Lieseberg (2), Bause (3), Kimberly Schmieding (3), Rösler (4/1) und Lohmann (1) die Tore warfen. Am Sonntag empfängt die HSG in der heimischen BBS-II-Halle mit dem Aufsteiger HSG Schaumburg Nord ein „vollkommen unbekanntes Team“, das bislang einmal verloren und zuletzt gegen Hannover-Badenstedt II unentschieden gespielt hat.

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Die HG Rosdorf-Grone ist der nächste Gegner, der am Sonnabend um 16.30 Uhr in der Rosdorfer Halle am Siedlungsweg auf den Northeimer HC trifft. Trainer Tjark Kleinhans weiß schon, „wer da die Tore macht“. Seinen Spielerinnen wird er mit auf den Weg geben, 60 Minuten Dampf zu machen und zeigen, was sie können. „Dann gewinnen wir.“ Wäre nach zwei Niederlagen zum Start auch wichtig.

Von Kathrin Lienig