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Regional HSG Plesse-Hardenberg empfängt Aufstiegskandidaten
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21:31 20.02.2015
Mit Zug zum Tor: Malte Jetzke, hier im Spiel gegen die HSG Heidmark.
Mit Zug zum Tor: Malte Jetzke, hier im Spiel gegen die HSG Heidmark. Quelle: Theodoro da Silva
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Nörten-Hardenberg

Mit jedem Sieg steigen die Aufstiegschancen von Barsinghausen an – und die Konkurrenz spielt mit, denn zwei der 14 Verbandsligisten steigen auf, und die beiden punktgleich führenden Mannschaften des MTV Braunschweig und des HV Barsinghausen (je 32:2 Zähler) liegen bereits elf Punkte vor dem Dritten Vf B Fallersleben. Wenn nichts dazwischenkommt, sind die Würfel in Sachen Aufstieg bereits gefallen.

„Mein Ziel ist trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende bei der HSG Schaumburg Nord II Platz drei, und daran werden wir weiter arbeiten“, unterstreicht HSG-Trainer Jens Wilfer. Dabei erinnert sich der zum Saisonende scheidende Coach noch allzu gut an die äußerst knappe 29:31-Niederlage in Barsinghausen: „Das war von beiden Seiten ein gutes Handballspiel, das wir auch mit einem Tor hätten gewinnen können.“ Zur Pause hatte das Burgenteam im vergangenen Oktober mit 15:13 in Front gelegen.

Die Gastgeber haben nach dem Oberligaabstieg personell noch einmal zugelegt. Auffälligster Neuzugang ist Kreisläufer Robin Gogol vom Drittligisten Burgdorf. Außerdem hatte Trainer Jürgen Löffler noch Philipp Daseking und Marvin Konopka (beide von der HSG Schaumburg Nord) sowie Daniel Densky (eigene Jugend) in ein starkes Team integriert. Am vergangenen Wochenende hatte der HV Barsinghausen beim HSV Warberg/Lehm mit den beiden erfolgreichsten Torjägern Jonas Zimmermann und Johannes Narten (je 7) mit 33:21 recht deutlich gewonnen.

Vor der stärksten Abwehr der Liga (nur 416 Tore in 17 Punktspielen) hat HSG-Torjäger Patrick Schindler gehörigen Respekt. „Wir müssen gegenüber der Niederlage in Schaumburg deutlich zulegen, wenn wir überhaupt eine Chance haben wollen. Vielleicht gelingt uns aber nach der verpatzten Generalprobe ein überraschender Erfolg.“ Gästetrainer Jürgen Löffler jedenfalls könnte bei einem Sieg seiner Mannschaft auch mehr als 20 Gegentore verkraften. „Das wird mir sonst zu teuer“, sagt  der Coach. Bleibt sein Team unter der magischen Zahl, ist eine Kiste Kaltgetränke für seine Mannschaft fällig. In diesem Jahr  musste Löffler schon zweimal ins Portemonnaie greifen.

VON FERDINAND JACKSCH