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Regional HSG Plesse-Hardenberg empfängt TG Münden zum Kreisderby
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12:00 13.12.2018
Möchte auch nach dem Derby jubeln: Sebastian Herrig, Kapitän der HSG Plesse-Hardenberg. Quelle: Schneemann
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Nachdem es im vergangenen Spieljahr gegen die beiden Absteiger HG Rosdorf-Grone und den TV Jahn Duderstadt noch zwei weitere Nachbarschaftsduelle gegeben hatte, ist dieses einzige Kreisderby schon etwas Besonderes im Saisonkalender 2018/19.

Bedeutendes Spiel

„Da sich beide Mannschaften auch mitten im Abstiegskampf befinden, gewinnt dieses Match nochmals an Würze“, unterstreicht Sebastian Herrig die Bedeutung dieser Partie: „Die Gäste aus Münden sind noch ohne Pluspunkte aber bei stets aufsteigender Form ganz besonders heiß auf die ersten Zähler“, so der Kapitän. „Außerdem müssen wir mit nur noch zwei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und den beiden jüngsten Niederlagen endlich einmal wieder etwas Zählbares einfahren.“

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Marvin Grobe zurück

Trainer Artur Mikolajczk spricht aus Sicht der HSG von einem „Vier-Punkte-Spiel“ und damit von „einem weiteren Baustein im Kampf um den Klassenerhalt“. Für den Coach des Burgenteams hat Münden nichts zu verlieren. „Wir hingegen stehen unter Druck und werden uns diesem stellen.“ Die HSG Plesse-Hardenberg erwartet nach einer Augenverletzung Marvin Grobe zurück im Team.

Die 39-jährige Handballikone Christian Wedemeyer freut sich auf das Derby. „So ein Ereignis kommt in der Oberliga in dieser Saison leider viel zu selten vor. Die Favoritenrolle können wir aufgrund der Tabellensituation und des Heimvorteils sicherlich nicht von uns weisen“, so der Keeper, der für das Burgenteam in dieser Punktrunde so manchen wichtigen Zähler gerettet hat. Dennoch will der zuverlässige Torwart nicht verhehlen, dass im Moment bei der HSG Sand im Getriebe steckt: „Wir haben zuletzt von unserer Leichtigkeit eingebüßt und auch zu schnell den Kopf in den Sand gesteckt“, gibt Wedemeyer zu. „Das wird uns gegen Münden aber nicht passieren. Wir wollen beweisen, dass wir besser als Münden sind.“

Favoritenrolle liegt beim Gastgeber

Mündens Coach Matthias Linke ordnet die Favoritenrolle dem Gastgeber zu: „Wir wollen aber unser Minimalziel von mindestens einem Punkt in der Hinserie zu erreichen.“ Personell muss die TG weiterhin mit Jens Wiegräfe auf einen wichtigen Eckpfeiler verzichten. Dafür läuft der während der Saison reaktivierte Christian Grambow derzeit wieder zur Hochform auf. Zuletzt hat er bei der knappen 29:30-Heimniederlage gegen den Aufsteiger HV Barsinghausen zwölf Tore erzielt.

Von Ferdinand Jacksch

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