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HSG Plesse-Hardenberg reist zum Ex-Bundesligisten

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16:29 14.10.2021
Die drei regionalen Vertreter in der Frauenhandball-Oberliga stehen unter Druck.
Die drei regionalen Vertreter in der Frauenhandball-Oberliga stehen unter Druck. Quelle: imago-images
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Göttingen

Die drei heimischen Frauen-Oberligisten befinden sich allesamt in der unteren Tabellenhälfte und hoffen auf bessere Zeiten. Dabei stehen der MTV Rosdorf und die zuletzt spielfreie HSG Plesse-Hardenberg vor hohen Hürden. Auch das bisher sieglose Schlusslicht MTV Geismar ist zu Hause gegen die HSG Schaumburg Nord um ihre Aufgabe nicht zu beneiden.

MTV Geismar – HSG Schaumburg Nord (Sonnabend, 18 Uhr, Halle Geismar 2). MTV-Trainer Boyraz-Schilling ist um seine angespannte Personalsituation nicht zu beneiden. „Wenn wir unsere guten Phasen der letzten Spiele abrufen können und unsere Fehler weiterhin minimieren“, dann hofft Mannschaftssprecherin Lena Kühn auf die ersten Punkte. Dabei setzt der MTV Geismar natürlich wieder auf die 20-jährige Rückraumspielerin Ricarda Reinholz, die mit ihren 28 Treffern aus vier Spielen derzeit an zweiter Stelle der Oberliga-Torschützenliste rangiert: „Wenn wir den Teamgeist in die Waagschale werfen und mehr als 110 Prozent geben, dann könnte es gegen Schaumburg klappen“, ist die Lehramt-Studentin (Deutsch, Geschichte) guter Dinge.

TV Oyten II – MTV Rosdorf (Sonnabend, 17.30 Uhr). Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge muss der MTV Rosdorf erst wieder Selbstvertrauen tanken. Jedenfalls hat das Team um Mannschaftsführerin Malin Gerke die Motivation noch nicht verloren: „Wir hoffen, dass wir aus Oyten im Landkreis Verden etwas Zählbares mitnehmen können. Wir wissen aber auch, dass das ein ganz schweres Spiel werden wird und Oyten der Favorit ist.“ Rosdorf muss unbedingt die leichten Fehler abstellen, das Tempo hoch halten und eine starke Abwehr stellen. Trainer Sascha Heiligenstadt stärkt den Oberligafrauen jedenfalls den Rücken: „Mit einigermaßen Normalform hätten wir noch kein Spiel verloren.“ Oyten II hatte nach zwei Siegen am vergangenen Wochenende beim TV Hannover-Badenstedt II erste Punkte opfern müssen.

SC Germania List – HSG Plesse-Hardenberg (Sonnabend, 15 Uhr). Nach der Spielpause reist das Burgenteam zum früheren Bundesligisten SC Germania List . In der Landeshauptstadt erwartet das Team um Trainer Lennart Versemann einen motivierten Gegner. List ist in der Saison 2019/20 Landesliga-Meister geworden. „Wir wollen mit mehr Wille und Biss in das bevorstehende Spiel starten. Den Spaß und das Selbstvertrauen, welche wir nach dem der 14:38 Niederlage Lüneburg kurz verloren hatten, haben wir in den zwei Wochen wieder gut aufbauen können“, meldet sich Pauline Golze zurück. „Es heißt kämpfen für die nächsten zwei Auswärtspunkte.“ Auch Versemann ist zuversichtlich: „Wir wollen unsere Fehler im Spielaufbau abstellen und die Lister 6:0-Abwehr knacken.“

Von Ferdinand Jacksch