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Regional HSG Plesse-Hardenberg rettet beim 28:28 einen Punkt
Sportbuzzer Sportmix Regional HSG Plesse-Hardenberg rettet beim 28:28 einen Punkt
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11:30 25.11.2018
Er gehörte zu den Spielern, die in den Schlussminuten noch entscheidend trafen: Malte Sültmann von der HSG Plesse-Hardenberg. Quelle: Pförtner
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Die Gastgeber waren noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. „Am Ende haben wir mit dem Glück des Tüchtigen noch einen Punkt gerettet“, war Torjäger Christian Brand sichtlich erleichtert. Hingegen machte sich das Team der SG Börde Handball mit langen Gesichtern auf die Heimreise: „Für uns war das ein verlorener Punkt“, ärgerte sich der Ex-Rosdorfer Markus Wächter. Kein Wunder, lagen doch die Gäste zur Pause schon mit acht Toren in Front: „In der Folge waren wir einfach nicht clever genug“, so Wächter. HSG-Trainer Artur Mikolajczyk sprach jedenfalls von einem „Wahnsinnsspiel, in dem wir allerdings die erste Halbzeit versemmelt haben“. Zugute hielt der Coach seiner Mannschaft aber die kämpferische Einstellung, mit der das Burgenteam immer besser ins Spiel kam und den Gegner fast zur Verzweiflung brachte.

Umstellung in der Abwehr

„Mit der Umstellung seiner Abwehr hat uns Plesse-Hardenberg im zweiten Durchgang vor große Probleme gestellt“, verwies Wächter auf die Schwachpunkte der Gäste. Gepusht von der gut besuchten Halle, kam die HSG über den Kampf zurück ins Spiel. 24:28 (57.) lag die HSG noch zurück, ehe Menn, dann zweimal Sültmann und 26 Sekunden vor Schluss Felix Funke die entscheidenden Treffer markierten. Respekt zollte Trainer Mikolajczyk besonders den jungen Akteuren wie Crazius, Büttner oder Funke, die dem Spiel wichtige Impulse verliehen. Gerade dem 20-jährigen Funke bescheinigte der Coach ein „Riesenspiel“. Was auch für den 39-jährigen Torwart Christian Wedemeyer galt, der einmal mehr entscheidende Würfe des Gegners abgewehrt hatte. – HSG: Gloth (6/1), Sültmann (6/3), Crazius, Funke, Menn (je 4), Arndt, Brand, Herrig, Büttner (je 1)

Von Ferdinand Jacksch