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Regional HSG Plesse-Hardenberg sichert sich vorzeitig Titel
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18:02 27.03.2012
Von Kathrin Lienig
Fünfmal erfolgreich: Marilena Henne (l., hier gegen Seesen) sichert sich mit der HSG Plesse-Hardenberg den Titel.
Fünfmal erfolgreich: Marilena Henne (l., hier gegen Seesen) sichert sich mit der HSG Plesse-Hardenberg den Titel. Quelle: CR
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Göttingen

Ein zweites Derby fand in Rosdorf statt. Dort unterlag die HG dem MTV Geismar klar.

HSG Plesse-Hardenberg – VSSG Sudershausen 27:22 (15:11). Bereits im Hinspiel war diese Begegnung eine umkämpfte Angelegenheit, die das Burgenteam mit 28:23 für sich entschieden hatte. Die erste Halbzeit war geprägt von einem offenen Schlagabtausch. Die VSSG versuchte, dem zukünftigen Meister Paroli zu bieten. Dies gelang auch bis zur 20. Spielminute, in der es noch 8:8 stand. Bis zu diesem Zeitpunkt hielten die Nachbarn noch sehr gut mit. Sie stellten die Abwehr der Gastgeberinnen ein ums andere Mal vor Probleme. Dann machte sich jedoch wieder einmal die konditionelle Überlegenheit der Burgfrauen bemerkbar, die sich bis zur Halbzeitsirene auf 15:11 absetzten.

 Wer allerdings gedacht hatte, dieses Spiel sei nun zu Gunsten des Tabellenführers gelaufen, sah sich getäuscht. Zwar konnten die HSG ihren Vorsprung kontinuierlich über 17:12, 18:15 und 23:17 ausbauen, doch die Gäste leisteten im Rahmen ihrer Möglichkeiten erbitterten Wiederstand. Wie schon im ersten Durchgang spielte Plesse-Hardenberg auch nun noch einmal die konditionelle Überlegenheit aus und hielt den Gegner in Schach. „Es war sicherlich kein glanzvolles Spiel unserer Damen, die nicht mehr als unbedingt notwendig getan haben“, berichtete HSG-Sprecher Marc Helmstedt. Trotzdem sprang ein hochverdienter Heimerfolg heraus. Dieser wurde nach dem Schlusspfiff auch ausgiebig gefeiert.

Zu diesem großen Erfolg haben, so Helmstedt, viele Kleinigkeiten beigetragen. „Ein großer Dank der Mannschaft geht an die treue Fangemeinde und an die vielen Helfer im Hintergrund, ohne die dieser Erfolg sicher nicht so zustande gekommen wäre. – HSG: Teuchert, Bühn, Maike Lapschies (7/2), Governatori (6), Herale (2), Becker, Henne (5), Strahlke (1), Sander (6), Berg, Lapschies.

HG Rosdorf-Grone – Geismar 20:26 (10:13). Die HG hatte sich vor der Begegnung viel vorgenommen und wollte sich die Chance auf Platz zwei nicht nehmen lassen. Aber diese Nachbarschaftsderbys haben  eben ihre eigenen Gesetze und am Ende stand die HG mit leeren Händen da. Das Spiel begann ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Beim 6:5 für die HG geriet deren Spiel ins Stocken.

Die HG-Abwehr stand nicht mehr sicher und lud die MTV-Angreiferinnen zu leichten Treffern ein. Auf der Gegenseite verteidigte der MTV sicher und zwang den HG-Angriff zu Fehlern, die durch schnelle Gegenstöße konsequent ausgenutzt wurden. So kam Geismar zu einem 4:0-Lauf und zur 9:6-Führung, die sie auch bis zur Pause verteidigten. Danach setzte der Gast aus der Südstadt sein sicheres Spiel fort und die HG kam überhaupt nicht ins Spiel.

Siebenmeter vergeben

Beim 11:17 (39.) für den MTV nahm HG-Trainer Thormann eine Auszeit, danach fand sein Team besser ins Spiel. Die HG holte Tor um Tor auf und hatte beim 16:18 (50.) die Chance, per Siebenmeter den Anschluss zu erzielen. Diese wurde vergeben, im Gegenzug fiel das 19:16 für Geismar, das anschließend gleich noch zwei weitere Treffer  nachlegte (21:16). Die HG Rosdorf-Grone ergab sich in ihr Schicksal, so kam der MTV zu einem ungefährdeten Derbysieg. Bei der HG erreichte keine Spielerin Normalform, auch macht sich die dünne Spielerdecke langsam bemerkbar. Dem HG-Spiel fehlte die Kreativität und Flexibilität. – HG: Menn, v. Feilitzsch, S. Calsow (1), Thielecke (3/2), Gutenberg (7/1), Leonard (3), Entringer (4), Flessner (1), Jeep, L. Calsow (1). – MTV: v. Roden (1), Frank (4), Jakobi (3), Brunke (2), Wienecke (1), Gloth (3), Kupzog (1), Jenne (1), Plotzki (4), Schneider (1), Prüter (1), Neubacher (4).