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Regional HSG Plesse empfängt Helmstedt zum Spitzenspiel
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19:46 08.03.2012
Mit von der Partie: Tobias Precht, hier gegen Schaumburg Nord, ist einsatzfähig.
Mit von der Partie: Tobias Precht, hier gegen Schaumburg Nord, ist einsatzfähig. Quelle: Theodoro da Silva
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Nörten

Der von Jens Wilfer trainierte Gastgeber hat am vergangenen Wochenende den Sprung auf Rang zwei mit einem souveränen 35:31-Erfolg in Söhre geschafft, profitierte dabei von der – erwarteten – 22:25-Heimniederlage der Helmstedter gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter TV Stadtoldendorf. Etwas überraschend kam demgegenüber die 23:25-Pleite des MTV Braunschweig beim Vorletzten TuS Bergen. Braunschweig (19:11) hat als Vierter aber immer noch einen Verlustpunkt weniger auf dem Konto als die HSG (20:12), und auch der Sechste Barsinghausen (16:10) muss unbedingt zum Kreis der Aufstiegsaspiranten gezählt werden.

"Alle an Bord"

„Platz zwei ist eine super Momentaufnahme, aber mehr auch nicht. Wir haben noch genug schwere Spiele vor uns“, sagt Wilfer. Gleichwohl sei die Partie am Sonntag ein „sehr wichtiges Spiel“ und „hochinteressant“. Die Leistungsstärke der Teams sei „absolut vergleichbar“, im Hinspiel führte ein Treffer in letzter Minute zur 30:31-Niederlage. „Die Tagesform und der größere Wille könnte entscheiden“, mutmaßt Wilfer, der Selbstvertrauen aus der Tatsache schöpft, dass sein Team bis auf die Partie gegen den Spitzenreiter Stadtoldendorf noch kein Heimspiel verloren hat. Personell seien „alle an Bord“, auch Precht und Full.

Respekt hat Wilfer vor der „sehr aggressiven Abwehr“ der Gäste, sein Team müsse eine ähnliche Effektivität an den Tag legen wie in der zweiten Hälfte des Söhre-Spiels. Platz zwei – eine Momentaufnahme? „Noch toller wäre es, wenn es nächste Woche genauso aussieht“, sagt Wilfer. Dass die Partie in der Nörtener Halle und nicht in Bovenden ausgetragen wird, hält der Trainer eher für einen Vorteil, weil die Halle „enger“ sei. Letztlich sei die Halle aber „egal, Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Vielleicht ist es an der Zeit für einen Big Point.“

Von Eduard Warda