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Regional MTV Geismar verspielt vorzeitigen Titelgewinn
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08:45 17.04.2018
Jubel der Dransfelder Mannschaft über den Sieg.
Jubel der Dransfelder Mannschaft über den Sieg. Quelle: Niklas Richter
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Dransfeld

Spitzenreiter MTV Geismar hat den vorzeitigen Titelgewinn mit der zweiten Saisonniederlage verspielt. Das Derby verlor der souveräne Tabellenführer mit 18:21 (11:10) beim Dransfelder SC.

Schon eine Woche zuvor hatte der DSC mit dem überraschenden 22:19-Erfolg dem Tabellenzweiten aus Nord Edemissen ein Bein gestellt. Geismar benötigt aus den drei noch ausstehenden Begegnungen einen Zähler zum Aufstieg. Am kommenden Sonnabend empfängt der MTV zu Hause den sechs Punkte zurückliegenden Zweiten aus Edemissen.

Spitzenreiter MTV Geismar hat den vorzeitigen Titelgewinn mit der zweiten Saisonniederlage verspielt. Das Derby verlor der souveräne Tabellenführer mit 18:21 (11:10) beim Dransfelder SC.

„Es war auf beiden Seiten kein hochklassiges Spiel. Beide Teams waren sehr nervös, und Dransfeld hatte das Glück etwas mehr auf seiner Seite“, sagte ein enttäuschter MTV-Trainer Lennart Versemann. Hingegen jubelte sein Dransfelder Kollege Sebastian Flechtner: „Das waren für uns zwei weitere Big Points. Wir haben das Spiel über eine bärenstarke Abwehr gewonnen“, freute sich der Coach des Tabellenfünften, der auch in der kommenden Saison den DSC trainieren wird. Kam einerseits die frohe Botschaft, so machte sich andererseits nach rund einer Viertelstunde Ernüchterung breit, nachdem Alexandra Menn sich die Schulter ausgekugelt hatte und für den Rest der Saison ausfällt.

Mit 5:3 (12.) und 6:5 (17.) lagen die Gastgeberinnen vor gut 100 begeisterten Zuschauern vorne, später sogar 15:11 (36.). Von dem zwischenzeitlichen 10:7 (24.) der Göttinger Südstädterinnen ließ sich Dransfeld nicht beeindrucken. „Man hat uns die Nervosität von Anfang an angemerkt. Zu viele technische Fehler konnten wir nicht abstellen“, zeigte Kira Stiens die MTV-Defizite auf. „Dann müssen wir uns den noch fehlenden Punkt am kommenden Sonnabend holen“, tröstete Fiona Popp ihre Mitspielerinnen: „Den Titel zu Hause zu holen ist ist ehedem viel schöner“, verriet die Medizinstudentin. Und auch Teamsprecherin Meryem Stielow ließ sich nicht aus der Bahn werfen: „Diese Niederlage macht uns nur noch stärker. Wir werden diese Woche härter denn je an uns arbeiten“, verteilte die Lehrerin auch fix die neuen Hausaufgaben.

DSC: Rettberg (5), Peters, Thielecke (je 4), Achler (4/2), Olschewski (2), Menn, Santos (je 1)

MTV: Popp (7/4), Homfeldt (3/1), Kazmaier, Stiens (je 2), Habermann, Kahle, Lapschies, Schilling (je 1)

Von Ferdinand Jacksch

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