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Regional Handball-Oberliga: HG Rosdorf-Grone trotzt dem Verletzungspech
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20:13 13.10.2013
Wurfgewaltig: Gerrit Kupzog (l.) verhilft der HG Rosdorf-Grone mit zwei Toren aus dem Rückraum zum Heimsieg. Quelle: Theodoro da Silva
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Rosdorf

Nachdem beim ohnehin von Verletzungen gebeulten Team von Trainer Mirko Jaissle im Abschlusstraining auch noch Routinier Christian Greve mit Verdacht auf Bänderriss ausgefallen war, schien das Schicksal gegen den HV Barsinghausen in der Anfangsphase seinen Lauf zu nehmen.

Dann kämpfte sich die HG zu ungewöhnlicher Anwurfzeit um 11.30 Uhr jedoch ins Spiel und feierte einen letztlich ungefährdeten 28:22 (13:12)-Pflichtsieg.

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Als „Anlaufschwierigkeiten“ bezeichnete Jaissle das, was die knapp 250 Zuschauer in der Sporthalle am Siedlungsweg in der ersten Viertelstunde geboten bekamen: viele Fehlwürfe, Ballverluste und leichtfertig vergebene Chancen.

Kritische Phasen

Auf der Gegenseite brachte Daniel Dreyer die Gäste durch drei Rückraumtore mit 8:4 in Front. Es sollten bis Spielende aber die einzigen Treffer Dreyers bleiben, denn von nun an überstanden die Gastgeber diese und jegliche weitere kritische Phasen der Begegnung mühelos.

Hielt zunächst Hubertus Brandes als Siebenmeter-Werfer vom Dienst die HG im Spiel, taute vor allem Aaron Frölich mit zunehmender Spielzeit defensiv wie offensiv auf. Die erste Führung der Hausherren besorgte Gerrit Kupzog mit einem wuchtigen Wurf zum 11:10.

Ansonsten hielt sich der Hauptschuldige für die frühe Anwurfzeit – beim eigentlichen Termin am Vorabend hätte er arbeitsbedingt passen müssen – weitgehend zurück, verteidigte solide.

Äußerst passiv

Im zweiten Durchgang brachte die Jaissle-Sieben weder die Verletzung von Torwart Simon Eichhorn (34./Fuß verstaucht) noch die kurzzeitige Unterzahl (39./zwei Minuten gegen Jannis Wilken) aus dem Tritt. Im Gegenteil: Mit einem starken Rückhalt Julian Krüger im Tor und nun deutlich variablerer Offensivleistung baute die HG ihren Vorsprung vorentscheidend bis auf 21:15 (43.) aus.

Die folgende Auszeit des HV blieb wirkungslos, die schwachen Gäste agierten äußerst passiv. Dagegen wechselten sich bei den Rosdorfern schön herausgespielte Offensivaktionen mit schnellen Tempogegenstößen ab.

„Am Ende hat die tiefere Bank vermutlich den Ausschlag gegeben. Ganz zufrieden bin ich aber nicht, weil uns am Anfang die Konzentration und Aggressivität fehlte“, resümierte Jaissle.

HGRG: Krüger, Eichhorn – Ruck (5 Tore), Kupzog (2), Frölich (5), Osei-Bonsu (2), Schulz (2), Ritz (1), Brandes (7/3 Siebenmeter), Molzahn (2), Frank (2), Wilken, Bohnoff.

Von Rupert Fabig

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