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Regional Handball-Oberliga: MTV Geismar derzeit ohne Halle
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21:10 18.07.2013
Erfahrene MTV-Spielerin: Cornelia Plotzki.
Erfahrene MTV-Spielerin: Cornelia Plotzki. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Zweimal pro Woche bittet Dominik Kemke zum Training, Ausdauer und Kraft stehen auf dem Programm. Daneben sorgen die Spielerinnen selbst für ihre Fitness, treffen sich unter anderem zum Spinning. Die Sporthalle sieht der Oberligist dabei nur von außen, wenn auch nicht ganz freiwillig.

„Im Moment steht uns keine Halle zur Verfügung“, erklärt Kemke. In den Ferien sind die beiden IGS-Hallen zu, außerdem bekommt die Halle I auch noch einen neuen Hallenboden. Keine optimale Situation, ebenso wenig wie der nie vollständige Kader. „Im Schnitt sind neun, zehn Spielerinnen da“, so der Trainer. Prüfungen und Urlaub sind die häufigsten Hinderungsgründe. Für Kemke verständlich, „es sind eben alles Hobbysportler“.

Torfrau war zuletzt beim MTV Rohrsen

Ähnlich erging es dem Trainer auch im Vorjahr, dafür konnte er sich während der Saison auf die Mannschaft verlassen. Vorteilhaft könnte sich dabei auswirken, dass es im Team kaum Veränderungen gibt. Den zwei Abgängen Imke Wissing und Maxie Neubacher stehen drei Neuzugänge gegenüber, Svenja Neumann, Kim Stey und Karen Gebhardt. Wobei nur Neumann wirklich neu ist. Die Torfrau war zuletzt beim MTV Rohrsen aktiv, bringt Erfahrung aus der Oberliga und 3. Liga mit. „Sie wird uns weiterhelfen“, ist Kemke sich sicher, der ja eine Torhüterin gesucht hatte.

Stey (Kreis) und Gebhardt (Rückraum) stoßen aus der zweiten Mannschaft zur Ersten, sind demnach keine Unbekannten. „Trotzdem ist es wie ein Flickenteppich, den es gilt, zusammen zu schustern“, beschreibt Kemke die Situation. Helfen sollen dabei die Testspiele gegen die HG Rosdorf-Grone (20. August), bei der HSG Wesertal (23. August) und in Eschwege (1. September) und natürlich das hauseigene Turnier „POT“ am 17. August. Für die Woche vorher (10./11. August) sucht Kemke noch einen Gegner, auch gegen die ein oder andere weitere neue Spielerin hätte er absolut nichts einzuwenden.

Von Denise Kricheldorf-Mai