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Regional Handball-Oberliga: SG Hohnhorst/Haste Gegner des TV Jahn Duderstadt
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21:06 26.09.2013
Durchgreifen will die SG Hohnhorst: Maximilian Loest (TV Jahn/M.) wehrt sich in dieser Szene aus der vergangenen Saison gegen Marco Wilhelms. Quelle: Walliser
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Duderstadt

Damals gewannen die Eichsfelder glatt mir 32:24, nachdem der TV Jahn schon das Hinspiel vor rund einem Jahr im Oktober 2012 mit 33:29 zu seinen Gunsten entschied. Nun stehen sich die beiden Weggefährten erneut gegenüber. Gespielt wird am Sonnabend ab 18 Uhr in der Duderstädter Sporthalle „Auf der Klappe.“

In Haste im Schaumburger Land erinnert sich die dortige SG ungern an das Rückspiel. Duderstadt übernahm mit einer   harten und schnellen Abwehr die Rolle des Lehrmeisters und machte sich die Schwächen der Hausherren zu Nutze.

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Die Gastgeber ließen zu viele Chancen ungenutzt. Reinsch und Kirchmann (je 6) sowie Schmidt-Kolberg (5) waren damals die besten Werfer.

Apropos Stefan Schmidt-Kolberg, der zu diesem Zeitpunkt gerade von Drittligist  TS Großburgwedel  zurückgekehrt war. Er übernahm zu Saisonbeginn die Rolle als Spielertrainer – als Nachfolger von Olaf Kahl. Bereits in den Spielzeiten 2009/10 und 2010/11 trainierte Schmidt-Kolberg die SG.

Feuer lodert nicht

Für die laufende Spielrunde hat sich die SG mit Nico Blanke, Mirco Thieme (beide MTV Großenheidorn) und Gunnar Jassim verstärkt. Dazu kamen Ergänzungen aus der Reserve und den A-Junioren der JSG Nordschaumburg. „Es ist ein neues Gefüge, in dem alle brennen“, berichtet der Coach.

Doch das Feuer lodert nicht. Dem knappen 24:23-Sieg über den TV Eiche Dingelbe folgte eine saftige 27:37-Niederlage beim Titelaspiranten MTV Soltau. Ihr wahres Gesicht zeigte die SG Hohnhorst-Haste schließlich am vergangenen Sonntag, als sie im Derby gegen den Aufsteiger HV Barsinghausen glatt mit 29:18 (15:7) gewann und so im dritten Saisonspiel den zweiten Sieg einfuhr.

Dabei glänzten die Gastgeber  nicht nur mit ihrer gut aufgestellten 6:0-Abwehr samt Torhüter Johannes Müller. Auch die Torjäger Bastian Harendt (9) und Tim Kirchmann (6) machten mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. „Von vorne bis hinten war es eine klare Dominanz von uns.

So klar hätte ich das nicht erwartet“, sagte der SG-Coach Schmidt-Kolberg recht selbstbewusst vor der Reise nach Duderstadt.

Von Ferdinand Jacksch