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Regional Kanyo geht, vier Neue sollen kommen
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15:33 20.03.2017
Von Christian Roeben
Tragen in der nächsten Saison nicht mehr das Trikot des V Jahn Duderstadt: Spielmacher Bencé Kanyo (l.) und Torjäger Hrvoje Batinovic (r.).
Tragen in der nächsten Saison nicht mehr das Trikot des V Jahn Duderstadt: Spielmacher Bencé Kanyo (l.) und Torjäger Hrvoje Batinovic (r.). Quelle: Helge Schneemann
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Duderstadt

Neben Torwart Alexander Klocke und Rückraumspieler Justin Brand, die beide vomVerbandsligisten TG Münden ins Eichsfeld wechseln werden, sollen noch vier weitere Akteure fix gemacht werden. Laut Teammanager Holger Schulz liegt den Jahnern bereits eine Zusage vor. Den Namen will Schulz noch nicht verraten.

Beim Neuen handelt es sich um ein 19 Jahre altes „großes Talent, das einige Spieler von uns schon aus Auswahllehrgängen kennen“. Der in einem Handball-Internat ausgebildete Spieler kann im Rückraum und als Linksaußen eingesetzt werden und habe dem TV Jahn den Vorzug vor anderen regionalen Vereinen gegeben, freut sich Schulz. Zudem befinden sich Akteure, die für die Außenpositionen in Frage kommen, in dieser Woche im Probetraining. „Wir hoffen, dass wir noch in dieser Woche Vollzug melden können“, sagt der TV Jahn-Manager.

Alle Transfers seien in Absprache mit dem neuen Trainer Artur Mikolajczyk erfolgt. „Wir wollen auf regionale Spieler zurückgreifen, die sich bei uns entwickeln können“, erklärt Schulz die mindestens mittelfristige Ausrichtung des Vereins.

Neben Batinovic und Kanyo, den es zu einem höherklassig spielenden Verein in Süddeutschland zieht, nehmen auch Marcel Effenberger, Rechtsaußen Igor Schuldes und Torwart Onno Döscher Abschied. Döscher kehrt zur HSG Rhumetal zurück.

„Stillstand“ werde es beim TV Jahn aber nicht geben, versichert Schulz - nicht nur, weil in Kürze auch noch ein neuer torgefährlicher Akteur vorgestellt werden soll. „Es ist ein großer Umbruch, der geschieht, aber er ist alternativlos“, erklärt der Teammanager. Hochklassige ausländische Akteure wie Batinovic oder Kanyo seien langfristig aus finanziellen Gründen nicht zu halten. „Batinovic hat Champions League gespielt. Wenn für Spieler wie ihn Angebote hereinkommen, dann können wir da nicht mitgehen“, gibt Schulz zu.

„Die Abgänge sind aber auch eine Chance für die anderen Spieler“, beteuert er. In der kommenden Saison soll jeder Einzelne noch mehr Verantwortung übernehmen. „Wir wollen die Last auf mehrere Schultern verteilen. So sind wir auch schwerer auszurechnen“, versichert er. Der derzeit verletzte Adam Kiss soll als „Kopf der Mannschaft“ vorangehen, dazu hoffen die Verantwortlichen, dass Deni Skopic (Kreuzbandriss) wieder angreifen kann.