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Regional Heimische Handballerinnen über die Frauen-WM im eigenen Land
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15:48 28.11.2017
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bejubelt in Dresden den Sieg im Länderspiel gegen Island.
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bejubelt in Dresden den Sieg im Länderspiel gegen Island. Quelle: dpa
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Göttingen

„Frauen-Handball ist richtig schön und gut anzuschauen“, sagt Lara Al Najem, Teamsprecherin des Drittligisten HSG Plesse-Hardenberg, die eine Lanze für ihren Sport brechen möchte. „Das wäre doch schon schön, wenn die Frauen genau wie vor zehn Jahren die Männer das Wintermärchen mit dem WM-Titel krönen könnten“, findet die Gymnasiallehrerin.

Al Najem, die während der WM 29 Jahre alt wird, ist derzeit außer Gefecht: Sie hat sich den Ellenbogen ausgekugelt und wird dieser Tage in der Göttinger Uniklinik operiert.

Live erleben wird die WM Mariana Lapschies vom Landesligisten MTV Geismar: „Ich werde mir in der Arena Leipzig am 8. Dezember das Spiel Deutschland gegen Niederlande ansehen. Klar, dass ich mich darauf schon riesig freue“, sagt Lapschies.

Wo ist die WM zu sehen?

Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für die deutschen Handball-Fans: Die Heim-WM mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft wird live und frei empfangbar auf Sport1 übertragen.

Die WM auf Sport1 startet am Freitag, 1. Dezember, um 18.45 Uhr mit dem Eröffnungsspiel Deutschland gegen Kamerun. Bis zum Finale am Sonntag, 17. Dezember, begleitet Sport1 die Weltmeisterschaft umfangreich, alle Spiele mit deutscher Beteiligung werden live im Free-TV und im kostenlosen Livestream zu sehen sein. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender sind dabei – allerdings nur, wenn das Team von Bundestrainer Michael Biegler die Medaillenrunde erreicht. Ein Halbfinale mit deutscher Beteiligung wäre zusätzlich in der ARD zu sehen, beim Einzug ins Endspiel würde das ZDF übertragen. nd

In Frankreich wird Maite Gutenberg vom Oberligisten HG Rosdorf-Grone die WM verfolgen. Sie absolviert in Toulouse ein Auslandssemester in Sachen Sport. „Aber eine Heim-WM ist immer etwas Besonderes. Deswegen ist alles drin. Ich hoffe, dass es die deutschen Frauen bis in die Finalrunde in Hamburg schaffen“, sagt die Rosdorferin. Auch Michelle Rösler vom Oberligisten HSG Göttingen drückt die Daumen: „Ich finde es super, das die Spiele im Free-TV zu sehen sind. Ich werde da natürlich so oft wie möglich die Spiele anschauen“, unterstreicht die zukünftige Heilerziehungspflegerin.

„Die heimische WM ist für alle Handball-Fans ein absolutes Muss“, sagt die gebürtige Hamburgerin Amy Peters, die zur Zeit das Trikot des Landesligisten SC Dransfeld trägt. „Mit unserem starken und vielseitigen Kader sollte das Erreichen der Viertelfinalrunde auf jeden Fall machbar sein.“ Weitere Favoriten auf den WM-Titel sind in ihren Augen neben Deutschland auch Norwegen, Frankreich und Russland. „Wir sind gespannt und drücken den Ladys alle Daumen. Ihr rockt das!“, sagt Peters, die den Partien mit viel Vorfreude entgegenfiebert.

Ronny Krüger ist Torwarttrainer beim Frauen-Erstligisten HSG Blomberg/Lippe und steht während der WM-Pause im Kasten des TV Jahn Duderstadt. „Eine Heim-WM ist sicherlich ein unvergessliches Erlebnis“, sagt er. „Der Heimvorteil sollte die Ladys bis ins Halbfinale tragen, und dann entscheidet die Tagesform.“ Favoriten sind seiner Meinung nach Holland, Norwegen und „Deutschland mit dem eigenen Publikum. Ich finde, dass Bundestrainer Michael Biegler einen wirklich tollen Job macht“, unterstreicht er.

Von Ferdinand Jacksch

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