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Inaktivität wird nicht bestraft: Q-TTR-Werte werden anders berechnet

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16:00 17.05.2021
Weil Wettkampfergebnisse fehlen, wird das Ranking jetzt über einen Zeitraum von 24 Monaten erstellt.
Weil Wettkampfergebnisse fehlen, wird das Ranking jetzt über einen Zeitraum von 24 Monaten erstellt. Quelle: imago-images
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Göttingen

Die inzwischen sehr lange Spielpause aller Tischtennis-Klassen soll möglichst keinen zu großen Einfluss auf die Q-TTR-Werte der Aktiven haben. Das hat die zuständige Abteilung beim Deutschen Tischtennis-Bund beschlossen.

„TTR“ ist ein Ratingsystem (Tischtennis-Rating), das jedes Quartal – deswegen “Q-TTR“ – neu berechnet und veröffentlicht wird. Es ergibt sich aus offiziell durchgeführten Punkt- oder Turnierspielen, auch abhängig davon, gegen welche Gegner man verliert oder gewinnt. Anhand dieser Werte müssen auch alle Mannschaften aufgestellt werden.

Fällt ein Spieler längere Zeit aus, muss er einen so genannten „Inaktivitätsabzug“ hinnehmen. Dieser kommt normalerweise nach zwölf Monaten ohne Wertung zum Tragen. Durch die Pandemie würden nun sehr viele Spieler davon betroffen sein, weswegen dieser Zeitraum nun auf 24 Monate verlängert wird. Nach Einschätzung des DTTB werden die meisten Spieler – auch durch die sich ergebenden indirekten Effekte bei Spielen gegen andere, stark betroffene Akteure – höhere TTR-Werte aufweisen. Vor allem in den unteren Ligen soll das durch die niedrigeren Basiswerte stärker durchschlagen. Die Vereine müssen das bei den bald zu erfolgenden Mannschaftsmeldungen für die kommende Saison berücksichtigen, Ende Mai soll die neueste Q-TTR-Liste veröffentlicht werden.

Von Ralph Budde