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Regional JFV Göttingen nimmt Spielbetrieb auf
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22:21 14.07.2011
Trainer des JFV Göttingen: John Deike, Holger Koch, Hans-Jörg Ehrlich, Volker Kleinert und Rüdiger Jahnel (von links).
Trainer des JFV Göttingen: John Deike, Holger Koch, Hans-Jörg Ehrlich, Volker Kleinert und Rüdiger Jahnel (von links). Quelle: Pförtner
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91 Jugendspieler haben zugesagt, drei Kooperationsvereine sind dabei. Einer von ihnen, so der JFV-Vorsitzende Hans-Jörg Ehrlich bei einer Präsentation, möchte noch ungenannt bleiben. Die anderen beiden sind der RSV 05 und die SVG. „Das ist das Wichtigste für den Göttinger Fußball“, sagte Ehrlich im Hinblick auf die traditionelle Rivalität der Stadtklubs.

In einem breit angelegten Projekt soll Leistungsfußball im Jugendbereich gefördert werden, als Ziel schwebt Ehrlich für die A- und B-Junioren die Regionalliga vor. Nebeneffekt wäre, dass Akteure in der Region bleiben könnten. „Momentan gibt es 21 Spieler aus Göttingen, die irgendwo rumgurken“, unterstreicht Ehrlich.

Die Lizenzen der kommenden Saison stellt der RSV 05, der selbst demnächst etwa mit den A-Junioren in der Kreisliga spielt. Die U 19 des JFV spielt demgegenüber in der Landesliga, die U 17 in der Niedersachsenliga, die U 16 und die U 14 spielen in der Kreisliga und die U 15 in der Bezirksliga. Während Ehrlich und Arunas Zekas die U 19 trainieren, ist Frank Krause für die U 17 zuständig. Volker Kleinert und Rüdiger Jahnel betreuen die U 15, John Deike trainiert die U 14. Die Trainerstelle der U 16 ist noch unbesetzt. Koordinations- und Stabilisationstrainer ist Ex-05-Coach Holger Koch.
Als Ziel für dieses Jahr gibt Ehrlich sechs Kooperationsvereine an. Unter anderem schwebt ihm Sparta vor, auch der SCW sei trotz der im Frühjahr 2010 zurückgezogenen Zusage und obwohl er acht zum JFV gewechselte Spieler sperren ließ weiterhin eingeladen. Vom SCW wechseln auch die Trainer Krause und Kleinert. Grund sei, dass der JFV „zukunftsträchtig“ sei, sagte Kleinert.

Vor einer Kooperation müssten Partnerklubs keine Angst haben, unterstrich Ehrlich. „Die Verträge sind so geregelt, dass keiner einen Nachteil hat.“ Die Junioren würden durch die Spielklasse gefördert, gingen im Normalfall an den Stammverein zurück und könnten hier sogar währenddessen in einem anderen Jahrgang aushelfen. Wechsle der Spiele weiter, erhalte der Stammverein eine zusätzliche Entschädigung. „Wir haben noch Informationsbedarf, das Interesse ist noch nicht ausgeprägt vorhanden“, sagte gestern Hansi Lechte, kommissarischer Jugendleiter von Sparta, auf Tageblatt-Nachfrage.

Der RSV hat bereits einen Bus zur Verfügung gestellt, drei Unternehmen haben ihre Unterstützung zugesagt. Die alte Geschäftsstelle des 1. SC 05 wird am 1. August übernommen, der Etat werde „wesentlich kleiner“ sein als 80 000 Euro. „Wir wollen den Leuten zeigen, dass es geht“, sagte Ehrlich.

Von Eduard Warda