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Regional Jan Golenia spielt gegen internationale Gegner
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21:11 25.09.2012
Freut sich über seinen Nebenrunden-Sieg: Jan Golenia (r.) neben seinem Gegner aus Polen.
Freut sich über seinen Nebenrunden-Sieg: Jan Golenia (r.) neben seinem Gegner aus Polen. Quelle: EF
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Gieboldehausen

Fünf Stationen steuerte der Gieboldehäuser an – vier davon in Deutschland und eine in Polen. Das Ziel: ordentlich Punkte sammeln für die Rangliste.

„In Stettin musste ich sogar meine Hose wechseln, weil zu viel Werbung darauf war und die Toilettengänge wurden wegen Coachinggefahr überwacht“, erzählt der Eichsfelder, der in diesem Jahr in der Konkurrenz der U-12-Junioren spielte. Trotz der strengen Vorschriften hat es ihm am besten in der polnischen Stadt gefallen. Da nämlich hat Jan die Nebenrunde gewonnen. Außerdem war dort auch sein Freund Constantin Wurm am Start. „Und es gab einen richtigen Stuhlschiedsrichter im Endspiel“, schwärmt Jan von den tollen Wettbewerbsbedingungen.

Weiterer Turnierort für den Gieboldehäuser war Wahlstedt bei Hamburg, wo Jan in der Hauptrunde ein Spiel gewann. In Versmold schied er in der Qualifikation gegen den späteren Halbfinalisten aus. In Koblenz absolvierte Jan zwei Runden in der Qualifikation, verlor in der ersten Hauptrunde und spielte danach zwei erfolgreiche Runden in der Nebenrunde. Das Halbfinale der Nebenrunde erreichte Jan in Regensburg, nachdem er die erste Runde der Hauptrunde verloren hatte.

Jans Gegner kamen aus Polen, Russland, Österreich, Italien, Niederlande, Kuba, Deutschland und Kanada. Zwar konnten auch einige seiner ausländischen Gegner Deutsch sprechen, doch oft musste sich der Eichsfelder – wie es auf großen internationalen Turnieren üblich ist – auf Englisch verständigen.

Eine Besonderheit bei Tennis-Europe-Turnieren ist, dass es in der Altersklasse U 12 keine Setzliste gibt, so dass bereits in der ersten Runde die besten Spieler aufeinandertreffen könnten. Anders als bei anderen Turnieren ist auch, dass die Nachwuchstalente nur ein Spiel am Tag absolvieren müssen. Ein Turnier ist auf eine komplette Woche angelegt – wie bei richtigen Profis. „So bleibt viel Zeit für Sightseeing“, sagt Jan. Besonders gerne erinnert er sich dabei an eine Seilbahn-Fahrt über das Deutsche Eck bei Koblenz.

Von Kristin Kunze