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Regional Jeder, der laufen kann, soll TV Jahn anfeuern
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14:12 23.03.2012
Von Michael Bohl
Grazvydas Sereicikas in Aktion: Auch auf seine Tore ist der TV Jahn im Heimspiel gegen die HSG Pohlheim angewiesen.
Grazvydas Sereicikas in Aktion: Auch auf seine Tore ist der TV Jahn im Heimspiel gegen die HSG Pohlheim angewiesen. Quelle: Tietzek
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Duderstadt

Angepfiffen wird die Partie um 18 Uhr in der Halle „Auf der Klappe“ und Loest hofft auf volle Ränge: „Die Mannschaft braucht die Zuschauerunterstützung – jeder, der irgendwie laufen kann, soll zum Handball kommen!“ 

„Von einem Schicksalsspiel mag ich nicht sprechen, aber wichtig ist das Spiel schon“, blickt Loest auf die richtungsweisende Begegnung voraus. Gewinnt der TV Jahn, bringt er als 13. und damit Viertletzter drei Punkte Vorsprung zwischen sich und den ersten Abstiegsrang 14. Und weil dies ein Riesenschritt in Richtung Klassenverbleib wäre, steht die Loest-Sieben heute unter Druck: „Wir halten dem aber Stand“, gibt sich der Coach optimistisch.

In Favoritenrolle gedrängt

Die Frage, inwieweit die Pohlheimer Druck verspüren, ist dagegen nur schwer zu beantworten. Einerseits sei ein Auswärtssieg in Duderstadt für die Hessen „die allerletzte Chance im Abstiegskampf“, meint Loest, andererseits sei das rettende Ufer selbst im Erfolgsfall für die HSGer noch weit entfernt. Ihr neuer Trainer Thomas Wallendorf hat deshalb die Devise „Wir haben nichts mehr zu verlieren und können befreit aufspielen“ ausgegeben und die Jahn-Sieben in die Favoritenrolle gedrängt.

In Anbetracht der sieben Zähler Vorsprung vor dem Gast, nimmt Loest die verbale Vorlage auf, gehe seine Truppe als leichter Favorit ins Match. Man wisse aber, dass der Kontrahent besser sei, als es der Tabellenstand vermuten lasse, betont der Teamchef: „Wir nehmen den Gegner ernst. Wir müssen das, denn wir brauchen die Punkte.“

Hinspielerfolg

Im Hinspiel, mahnt Loest zusätzlich, habe sich seine Crew trotz des 26:22-Erfolges schwer getan: „Bis zur 45. Minute haben wir mit vier Toren zurückgelegen und uns erst im Endspurt durchgesetzt.“ Damals wie heute gelte es,  mit Benni Billek (Mitte), Sebastian Fay (halbrechts) und Arne Rigterink (Kreis) die drei Leistungsträger der Hessen in den Griff zu bekommen.

Auf diese Aufgabe, berichtet Loest, habe man sich im Training gut vorbereitet. Zwar habe sich Chris Meiser mit einer Schienbeinreizung geplagt und sei Marco Krist noch angeschlagen, doch wollten auch die beiden Sorgenkinder gegen Pohlheim auflaufen und gewinnen. Doch auch in Bestbesetzung benötige seine Mannschaft die Fans, unterstreicht der Manager: Sie müssten dem Team mit ihrem Besuch den Rücken stärken – „trotz des schönen Wetters und trotz der Osterferien!“   

Außerdem: TG Münden – SG Leipzig, HSC Coburg – Anhalt Bernburg, HSG Kleenheim – HSC Bad Neustadt, GSV Baunatal – HSG Gensungen, Dessau-Roßlauer HV – HC Aschersleben, DJK Rimpar – Lok Pirna.

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