Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional Kanuten planen Regattabetrieb nach dem 30. Juni
Sportbuzzer Sportmix Regional Kanuten planen Regattabetrieb nach dem 30. Juni
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:59 16.04.2020
Auf dem Kiessee bleibt es in diesem Sommer ruhig, die Regatta der Kanuten fällt aus. Quelle: r
Anzeige
Göttingen

Das Präsidium des Deutschen Kanu Verbandes (DKV) hat entschieden, dass alle Veranstaltungen, die ab dem 30. Juni geplant sind, ausgetragen werden sollen. Allerdings behalten sich die Verantwortlichen vor, die Situation jederzeit neu zu bewerten. Eine abschließende Bewertung zur Saison 2020 soll spätestens am 30. Juni erfolgen. Die 39. Kiesseeregatta des TWG 1861, die für das erste Juni-Wochenende im Terminkalender steht, fällt allerdings aus.

„Wir fahren derzeit auf Sicht und müssen uns nach den Entscheidungen aus der Politik richten“, so DKV-Präsident Thomas Konietzko. „Wir haben uns bereits mehrere Szenarien überlegt, wie die Paddel-Saison noch gerettet werden kann. In vielen Disziplinen haben wir am Ende des Jahres Deutsche Meisterschaften anstehen, die wir auch gerne austragen möchten. Daher steht die Abstimmung mit der Politik, den Ausrichtern und allen weiteren Beteiligten im Fokus unserer Arbeit.“

Anzeige

Faire Events für Sportler

Gerade bei den Veranstaltungen mit großer Teilnehmerzahl bedarf es der Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen, von denen man zum aktuellen Zeitpunkt nicht weiß, wie sich diese im Sommer darstellen. Das Präsidium und die Ressorts arbeiten an Szenarien, um faire Events durchführen und um den Sportlern eine bestmögliche Saison bieten zu können.

Kreative Vereine

In schwierigen Zeiten einer globalen Krise unterstrich Präsident Konietzko die Rolle der zahlreichen Kanu-Vereine, die als gutes Beispiel voran gehen: „Ich habe in den sozialen Netzwerken viele tolle und kreative Beispiele gesehen, um noch etwas Gutes aus dieser Krise zu ziehen. Das zeigt, dass zumindest die Entwicklung im digitalen Bereich weiter voran geht. Ich habe mich auch sehr über die Rückmeldung zu meiner eigenen Videobotschaft gefreut. Wir haben uns deswegen im Präsidium geeinigt, dass wir weiter an dem Format festhalten und die Kanu-Familie per Social Media informieren.“

Von Kathrin Lienig