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Regional Karate-Lehrgang: Ulrike Maaß schult Duderstädter Nachwuchs
Sportbuzzer Sportmix Regional Karate-Lehrgang: Ulrike Maaß schult Duderstädter Nachwuchs
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18:32 25.09.2013
Glücklich und stolz: Die Teilnehmer des vierten Karatelehrgangs mit Ulrike Maaß nehmen viele neue Techniken in ihr Repertoire auf. Quelle: EF
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Duderstadt

Für den sportlichen Nachwuchs bestand die erste Einheit aus Elementen  aus dem Parcours für die so genanten „KaraGames“, in die verschiedene Sprung- und Fallübungen sowie Spiele integriert wurden. Anschließend folgte „Soundkarate“, eine spezielle Trainingsform, in der nach Musik in Vierer-Blöcken verschiedene Techniken kombiniert wurden.

Hohe Konzentration und Rhythmus waren dabei gefragt. Für viele Kinder war das Neuland, doch alle meisterten die unbekannte Aufgabe sehr gut.

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In der zweiten Einheit stand dann Balltraining auf dem Program. Die freihängenden Bälle, die den Partner symbolisierten,  dienten als Ziel, das jedoch bei der Anwendung der Techniken nicht berührt werden durfte.

Angriffe und Varianten ausprobiert

Es hieß hier, zielgenaue Attacken einzusetzen, um den Partner in einem Wettkampf nicht zu verletzen. Diese Übung diente den Kindern, die noch keine Erfahrung mit den „KaraGames“  gemacht haben, als passende Vorbereitung auf die zehnten Kara-games in Verden.

Die Jugendlichen und Erwachsenen sezierten die Blocktechnik „Soto-Uke“ (Abwehr zur mittleren Stufe) in Ihre einzelnen Elemente. Die Ausholbewegung war nun gleichzeitig auch Abwehrtechnik, und der Block diente nun als Angriff beziehungsweise Konterblock.

Mit dem Partner wurden nun verschiedene Angriffe und Varianten ausprobiert. Dabei hieß es, die Konzentration permanent  hochzuhalten und ständig mitzudenken.  In der zweiten Übungseinheit sollte die Verteidigung dann nicht nur aus einem Block und Konter bestehen,  sondern mit fließenden aufeinander folgenden Techniken koordinativ korrekt ausgeführt werden.

Kraft und Effektivität

Das eher offensiv orientierte Vorgehen war dabei für die Kinder anfangs etwas ungewohnt. Abschließend folgte noch das Umsetzen verschiedener Techniken an den Schlagpolstern,  den so genannten Pratzen.

Aus dem „Zanshin“ (Konzentration) sollten in Angriffsstellung vier Schläge zur Pratze mit einem nachfolgendem Kniestoß  ausgeführt werden. Neue Techniken ausprobieren, die Kraft und Effektivität der Schläge zu testen und passend mit dem Partner zusammenzuarbeiten, waren hierbei die gefragten Kernelemente.

Der Lehrgang erwies sich sowohl für den Nachwuchs als auch für die erwachsenen Teilnehmer als informative, ideen- und abwechslungsreiche sowie praxisnahe Wissensvermittlung,  die allen viel Spaß machte – dementsprechend positiv fiel die Rückmeldung von Teilnehmern und Trainern aus.

Von Christian Roeben