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Regional Königsblaue jagen Rote Teufel durch die Hölle
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17:42 22.11.2010
Von den Red Devils nicht zu bändigen: Nachwuchsspieler Maxi Kuhle (rechts) steuerte 15 Punkte zum 94:70-Erfolg des ASC über die Gäste aus Bramsche bei.
Von den Red Devils nicht zu bändigen: Nachwuchsspieler Maxi Kuhle (rechts) steuerte 15 Punkte zum 94:70-Erfolg des ASC über die Gäste aus Bramsche bei. Quelle: Theodoro da Silva
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ASC 46 – Red Devils Bramsche 94:70 (47:39). Von Beginn an demonstrierten die Göttinger, die schnell 10:0 führten, ihre Ausgeglichenheit und Geschlossenheit. Allein US-Amerikaner Kelvin Bright, der in der ersten Hälfte 20 Punkte erzielte, hatten es die Roten Teufel zu verdanken, dass sie bis zur Pause halbwegs auf Tuchfühlung blieben. Die Vorentscheidung fiel, als ASC-Coach Marjo Heinemann zu Beginn des dritten Viertels auf Zonenverteidigung umstellte und das Team um den glänzend aufgelegten Kapitän Selim Mulic den Vorsprung auf 74:54 (30.) ausbaute. „Wir haben 40 Minuten lang konzentriert gespielt, gute Entscheidungen getroffen und verdient gewonnen“, so Heinemann, der sich über 23 Assists seines Teams freute, aber auch eine schlechte Nachricht verkraften musste.

Sebastian Pötig und Andreas Willing stehen aus persönlichen Gründen nicht mehr im Regionalliga-Aufgebot der Königsblauen. „Wir bedauern ihre Entscheidung“, sagte Team-Manager Daniel Endres und stellte klar, dass es keine Nachverpflichtungen geben werde: „Wir werden weiteren NBBL-Spielern die Chance geben, sich in der Regionalliga zu beweisen.“ – Punkte ASC: Bode (12 gegen Bramsche/13 gegen SCW), Kuhle (15/15), Mulic (23/33), Schröder (8/17), Özbas (12/9), Teichert (1/-), Köhler (3/6), Hartmann (8/7), Rosenberg (12/18), Büttner (-/4).

SG Wolfenbüttel – BG 74 79:94 (34:52). In der aufgeheizten Atmosphäre hielten die Gastgeber bis zum 16:16 (5.) mit, dann setzte sich der Spitzenreiter bis zur Viertelpause auf 28:19 ab. Neben dem starken Kapitän Julian Schmidt zeigte dann wieder Marco Grimaldi seine Klasse. Er kontrollierte Spiel und Gegner und punktete zuverlässig, während Nico Adamczak den Amerikaner Rogers gut im Griff hatte. In der zweiten Halbzeit habe Wolfenbüttel durch überhartes Einsteigen versucht, das Blatt zu wenden, klagte BG-Coach Hans-Werner Schmidt. „Höhepunkt war ein unsportliches Foul an Michael Schröder, der im letzten Viertel mit Rückenproblemen auf die Bank musste“, berichtete Schmidt.
Die Veilchen ließen sich durch die Härte kurzzeitig beeindrucken, das dritte Viertel ging mit 22:16 an die SG, die im Schlussviertel zweimal auf neun Punkte verkürzte, ehe Grimaldi mit vier verwandelten Freiwürfen und Schmidt mit einem Dreier von ganz weit draußen dafür sorgten, dass die BG ihren Vorsprung wieder auf 88:73 ausbaute. – Punkte BG: Grimaldi (26), Schicktanz (2), Maertens (5), Born (7), Föhrig (2), Adamczak (13), Schikowski (2), J. Schmidt (14), Dill (16), Schröder (7).

lv/hws