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Kreissportbund Göttingen-Osterode: Zeltlager Stolle bereitet Sorgen 

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15:00 09.12.2020
Renate Wagner überreicht Hans-Werner Lüther als Abschiedsgeschenk einen Präsentkorb.
Renate Wagner überreicht Hans-Werner Lüther als Abschiedsgeschenk einen Präsentkorb. Quelle: Robert Koch
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Osterode

Mit einem breit aufgestellten Vorstand kann der Kreissportbund (KSB) Göttingen-Osterode die Aufgaben der kommenden Jahre angehen. Beim Kreissporttag in der Osteroder Stadthalle wurde das bisherige Vorstandsteam um ein zusätzliches Amt erweitert: Anna-Christin Schlichte ist zukünftig für den neu geschaffenen Bereich „Bildung, Integration im und durch Sport“ verantwortlich. Mit Jan-Patrick Gellert wurde ein Vorstandsmitglied neu gewählt, er tritt im Ressort „Finanzen und Organisation“ die Nachfolge von Hans-Werner Lüther an.

Aufgrund der momentan in Niedersachsen geltenden Verordnung konnte der Kreissporttag, nachdem er bereits mehrfach coronabedingt verschoben werden musste, als Präsenzveranstaltung in Osterode stattfinden. 39 Delegierte waren letztlich der Einladung gefolgt und wurden von KSB-Geschäftsführer Klaus Dreßler begrüßt – mit Abstand und unter klaren Hygieneregeln.

Corona ist allgegenwärtig

Das Thema Corona war natürlich allgegenwärtig, wie auch Jens Augat, Osterodes Bürgermeister, anmerkte. Er stellte dabei aber auch die Rolle des KSB heraus: „Es war ein außergewöhnliches Jahr 2020, gerade deshalb haben wir auch gemerkt, wie wichtig der Kreissportbund ist. Der Kreissportbund nimmt elementare Aufgaben wahr.“ Er hoffe, dass der Sportbetrieb so schnell wie möglich wieder hochgefahren werden kann.

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Kreisrat Marcel Riethig empfand es als ein gutes Signal, den Sporttag als Präsenzveranstaltung stattfinden zu lassen: „Wir und auch die Vereine dürfen den Optimismus nicht verlieren. Unsere Vereine haben in der Vergangenheit viele schwierige Situationen gemeistert. Auch wir sollten uns daher an ein sportliches Motto halten: Alle für einen, Einer für alle.“

Herausforderungen der Pandemie

In seinem Rückblick auf die seit dem letzten Kreissporttag vergangenen zwei Jahre ging Dreßler besonders auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie ein. Viele geplante Veranstaltungen wie „Wandern mit Andern“ oder die „Stillen Stars des Sports“ mussten 2020 abgesagt werden. Besonders hart habe es den KSB-eigenen Zeltlagerplatz Stolle bei Dahlenrode getroffen: „Hier hatten wir für 2020 eine fast hundertprozentige Auslastung, haben im Februar noch 20000 Euro investiert – und dann kam Corona.“

Immerhin konnten für den Sommer mehrere kleine Programme, wie zum Beispiel Familienfreizeiten, entwickelt werden. Auf die Finanzplanung hatte das dennoch gravierende Auswirkungen, genau wie die anderen Vorhaben der Corona-Krise. „Unsere Haushaltsplanungen haben wir ständig und permanent angepasst“, erklärte der scheidende Finanzvorstand Lüther.

 

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Trotz aller Corona-Zuschüsse wäre es auf ein deutliches Jahresminus von mehr als 20000 Euro hinausgelaufen. Umso erfreuter zeigte man sich beim KSB daher, dass durch den Göttinger Kreistag schnelle Hilfe bewilligt wurde. „Der Landkreis hat uns zur Seite gestanden und ist seit Jahren ein guter und verlässlicher Partner im Sport“, unterstrich Dreßler.

Die zu Grunde liegende Problematik sei allerdings nicht gelöst, erklärte Lüther. Gemeinnützigen Vereinen, so wie der KSB es ist, sei es nicht möglich, Rücklagen zu bilden. Seine Bitte richtete sich daher auch an Kreisrat Riethig: „Vielleicht gibt es hier eine politische Möglichkeit, die es Vereinen mit entsprechendem Eigentum erlaubt, wenigstens anfallende Fixkosten vorausschauend abzudecken.“

Wahlergebnisse des Kreissporttages

Vorstand: Bildung, Integration im und durch Sport: Anna-Christin Schlichte. – Finanzen und Organisation: Jan Patrick Gellert. – Förderung des Ehrenamtes: Bernd Gellert. – Öffentlichkeitsarbeit: Wolfram Marx. – Sport- und Vereinsentwicklung: Ina Baumgart. – Sportpolitik, Kooperationen und Inklusion: Renate Wagner. – Vertretung der Sportjugend: Johanna Gerhardy. – Kassenprüfer: Herbert Greger, Hans-Jürgen Krenzer, Hermann Hille, Stefan Bömeke.

Von Robert Koch

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