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Regional Kunstgriff ermöglicht 2500 Tour-Teilnehmer
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19:28 29.01.2010
Gedränge auf den Zietenterrassen: Mehr als 2000 Starter finden im Start-Areal wohl keinen Platz. Quelle: Theodoro da Silva
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Es gilt als sicher, dass 2500 Radsport-Fans sich den Strapazen der zwei zur Auswahl stehenden Strecken stellen werden. Dass aber überhaupt soviele Sportler die Chance bekommen, auf die Rundkurse geschickt zu werden, ist einem kleinen, aber wichtigen Trick zu verdanken.
„Seit der ersten Tour d‘Energie von den Terrassen im Jahre 2005 haben wir das Teilnehmerfeld kontinuierlich vergrößert. Eigentlich ist das Maximum bei 2000 Startern erreicht, denn der limitierende Faktor ist das Start-Areal auf den Zietenterrassen“, sagt GoeSF-Mitarbeiter Veit Hesse. Weil das Göttinger Jedermann-Rennen keine reine Massenveranstaltung werden soll, betont das Veranstalter-Duo den gewollt familiären Charakter des Events. „Unser Credo lautet: Klasse statt Masse. Der Radfahrer steht im Mittelpunkt, er soll optimale Bedingungen haben“, sagt Hesse.

So darf sich der „Tour d‘Energie“-Teilnehmer in Göttingen schon ein wenig wie ein Profi fühlen. Am Start gibt es weiterhin ein großes Frühstück, und auch der gut genutzte Bike-Service, wo die Radsportler ihre Rennmaschinen den letzten Feinschliff verpassen können, bleibt erhalten. Ebenso die Möglichkeiten einer Sportmassage, für die weiterhin die Praxis von Michael Lange sorgen wird. Doch so viel Luxus benötigt eben auch Stellfläche. Raum, der den Veranstaltern letztlich fehlt, um das Kontingent an Radsportlern weiter zu erhöhen.

„Wir können dieses große Feld nur realisieren, weil wir einen kleinen Trick anwenden. Die Sportler, die die kurze Etappe fahren, starten 15 Minuten später und müssen sich während des Starts der Langstreckler auf dem Sportplatz aufhalten. Der Raum im Start-Areal reicht gerade aus, um die 2000 Langstreckler aufzunehmen“, berichtet Hesse. Das System habe sich bewährt, bereits im vergangenen Jahr wurden die damals 2070 Pedalritter nach diesem Prozedere auf die Rundschleifen geschickt.

Erstmals sind die Runden zum Vorjahr identisch, die kurze Schleife führt 46, die lange 82 Kilometer durch den Landkreis. Das Feld der Langstreckler wird in Startblöcken von je 300 Personen zum „fliegenden Start“ am Rosdorfer Kreisel geführt. „Jeder Fahrer hat dank eines Transponders seine individuelle Zeit. Die Blöcke sind nach der individuellen Stärke der Fahrer zusammengestellt. Die Polizei führt die Gruppen auf der Bürgerstraße zusammen, so können sich die Fahrer in Position bringen“, beschreibt Hesse den Ablauf.

Stellt sich die Frage, wo die Teilnehmerzahl noch hinführen wird. Bei der Premiere 2005 bejubelten die Organisatoren 1063 Teilnehmer, die Zahlen steigen rasant und zwar jährlich. Gehen 2011 dann 3000 Pedaleure an den Start? „Mehr als 2500 Teilnehmer ist wohl nicht möglich“, sagt Hesse. Der 28-Jährige gibt aber zu, sich schon Gedanken zu machen. Warten wir also auf den nächsten Trick.

Von Mark Bambey

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