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Leichtathletinnen der LG Göttingen gewinnen Silber bei Landesmeisterschaft

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12:44 22.09.2021
Sie haben Teamgeist bewiesen: die elfköpfige Frauenmannschaft der LG Göttingen mit Trainer Thomas Schmalz (links) und Betreuer und Fahrer Jonathan Kulp (unten Mitte).
Sie haben Teamgeist bewiesen: die elfköpfige Frauenmannschaft der LG Göttingen mit Trainer Thomas Schmalz (links) und Betreuer und Fahrer Jonathan Kulp (unten Mitte). Quelle: LGG
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Göttingen

Am Ende war es denkbar knapp: Die Frauenmannschaft der LG Göttingen hat bei den Niedersächsischen Mannschaftsmeisterschaften der Leichtathleten in Lingen die Silbermedaille gewonnen. Der elfköpfige Kader überzeugte beim Wettkampf in Lingen vor allem mit konstant guten Leistungen über alle Disziplingrenzen hinweg.

Insgesamt erreichten die Leichtathletinnen eine Punktzahl von 7191 Punkten. Damit lagen sie nur 21 Zähler hinter der erstplatzierten Delegation der LG Papenburg Aschendorf.

Der Erfolg war keineswegs programmiert. Gleich mehrere Athletinnen wuchsen in ungewohnter Rolle über sich hinaus oder erzielten sogar persönliche Bestleistungen. So traten die 400-Meter-Läuferinnen Anna Fröhlich und Klara Lange beispielweise im 800-Meter-Lauf an. Im Vorfeld des Wettkampfs hatte Trainer Thomas Schmalz eine Zeit von 2:35 Minuten als Ziel ausgegeben. Sowohl Lange (2:33,52 Minuten) als auch Fröhlich (2:30,80 Minuten) unterboten diese Vorgabe und sicherten sich den siebten und fünften Platz in der Gesamtwertung. In der von 28 Läuferinnen absolvierten Disziplin setzte das Team der LG Göttingen also ein erstes Ausrufezeichen.

Ebenfalls auf neuem Terrain bewegte sich die Sprinterin Beatrix Groß. Sie übersprang durch mehrere Drittversuche eine respektable Höhe von 1,48 Meter und sammelte damit gemeinsam mit Judith Prensa Aupetit (1,44 Meter) und Barbora Knotkova (1,52 Meter) wichtige Punkte im Hochsprung für ihr Team.

Weitsprung läuft für die LGG am erfolgreichsten

Neben dem Hochsprung waren die Frauen der LG Göttingen auch im Weitsprung gefordert. Dieser Wettkampfpart sollte für die Sportlerinnen aus der Universitätsstadt am erfolgreichsten verlaufen. Thea Schmidt landete mit 5,38 Metern auf dem ersten Platz der Rangliste, ihre Mannschaftskollegin Anja Bosold schaffte es immerhin auf Platz elf (4,86 Meter). Die bereits im Hochsprung aktive Knotkova erzielte sogar eine persönliche Bestleistung und musste sich mit einer Weite von 5,06 Metern lediglich vier Konkurrentinnen geschlagen geben.

Die Göttinger Diskuswerferinnen hatten ebenfalls großen Anteil am mannschaftlichen Erfolg. Svea Becker (29,53 Meter) und Elena Gerland (29,32 Meter) zeigten beachtliche Leistungen. Vivien Michel steigerte sogar ihre persönliche Bestmarke um mehr als einen Meter. Ihr Wurf überwand 28,75 Meter. Im Kugelstoßen, der zweiten Wurfdisziplin des Tages, sammelten erneut Gerland (9,20 Meter) und Schmidt (9,36 Meter) wichtige Zähler für das mannschaftliche Punktekonto.

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Zusätzlich zu den Wurf- und Springdisziplinen trat das elfköpfige Team auch im 100-Meter-Sprint an. In den Einzelläufen kam Angelina Westphal auf 13,25 beziehungsweise 13,75 Sekunden. Im 4 x 100-Meter-Staffellauf liefen Westphal, Lange, Schmidt und Gross mit einer Zeit von 51,79 Sekunden auf den zweiten Rang.

Im Lingener Emslandstadion durften pro Disziplin bis zu vier Athletinnen eines Vereins antreten. Das erstplatzierte Team der LG Papenburg-Aschendorf überzeugte vor allem in den Wurfdisziplinen und sicherte sich so mit einem hauchdünnen Vorsprung die Goldmedaille.

Von Fabian Thiele