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Regional MTV Vorsfelde ist erster Heimgegner des TV Jahn Duderstadt
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12:50 26.09.2019
Torwart Julian Zwengel hat nur gute Erinnerungen an seine Zeit beim TV Jahn Duderstadt. Quelle: Jan Helge Schneemann
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Duderstadt

Im Kader der Wolfsburger Vorstädter steht mit dem 30-jährigen Torwart Julian Zwengel ein alter Duderstädter Bekannter, der zu Beginn des vergangenen Jahres berufsbedingt das Eichsfeld verlassen hat. „Ich bin nach abgeschlossenem Referendariat in meine Heimat nach Wolfsburg zurückgekehrt“, erzählt der Keeper. „Ich habe beim MTV Vorsfelde schon vor zehn Jahren einmal in der zweiten Mannschaft gespielt. Als der aktuelle MTV-Trainer Daniel Heimann mich gefragt hatte, ob ich die Oberligamannschaft im Trainingsbetrieb und als Backup unterstützen würde, habe ich gern zugesagt.“

Hauptberuflich ist Zwengel seit Juli 2018 Rechtsanwalt in einer Wolfsburger Kanzlei. Nach dem Studium an der Georg-August Universität in Göttingen absolvierte Zwengel sein Referendariat am Landgericht Göttingen mit Stationen in einer überregional tätigen Anwaltskanzlei und einer Tierrechtsorganisation.

Das Eichsfeld immer im Blick

Noch heute verfolgt der leidenschaftliche Handballer aus der Ferne weiterhin aufmerksam die Wege seines ehemaligen Vereins, ebenso die der HSG Plesse-Hardenberg, wo Zwengel zuvor gespielt hatte: „Ich schaue mir jeden Spielbericht an“, bekundet der Schlussmann sein Interesse am südniedersächsischen Handball. „Ich drücke den Jungs, aber vor allem auch dem ganzen Verein, die Daumen, dass der Klassenerhalt frühzeitig eingetütet wird und die selbstgesteckten Ziele erreicht.“

Was der Torwart aus der Ferne tun wird: Er wird nicht mit dem MTV ins Eichsfeld kommen, da er privat verhindert sind. Dennoch wird Duderstadt für Zwengel ein unvergesslicher Abschnitt seiner sportlichen Laufbahn bleiben: „Der TV Jahn ist definitiv ein Verein, der der Oberliga gut tut, vor allem durch die tollen Fans. Die werde ich jedenfalls immer in bester Erinnerung behalten.“

Ausgeruhter Gast

Indes kommt Vorsfelde ausgeruht nach Duderstadt. Das für den vergangenen Sonnabend geplante Heimderby gegen den MTV Braunschweig wurde auf den 4. April 2020 verlegt. In der laufenden Spielzeit hat das Spiel zwischen Braunschweig und Vorsfelde den größten Derby-Charakter für beide Teams. Am Freitag, 21. Dezember haben sich die Braunschweiger mit der VW-Halle schon die große Spielstätte gesichert. Vorsfelde-Manager André Frerichs freut sich auf ein großes Spektakel: „Das wird ein Riesen-Event für die Region, wir hoffen auf 4000 Zuschauer.“

Mit dem MTV Vorsfelde kommt jetzt erst einmal ein potenzieller Meisterschaftskandidat ins Eichsfeld. „Ich schätze den MTV mindestens so stark wie letzte Saison ein. Sie haben keine Abgänge, sind körperlich präsent und verfügen über starke Rückraum- und Außenspieler. Vorsfelde will angreifen“, sagt Trainer Hamelns Trainer Sven Hylmar, der mit seinem Team am ersten Spieltag gegen die Vorsfelder den Kürzeren gezogen hat (26:29). Die Wolfsburger Vorstädter sind jedenfalls breit aufgestellt. Mit insgesamt 18 Spielern im Kader hat Daniel Heimann zusammen mit seinem Co-Trainer Jürgen Thiele jedes Wochenende die Qual der Wahl, vorausgesetzt natürlich, man bleibt weitestgehend von Verletzungen verschont.

Lars Hoffmann (193) und Bert Hartfiel (126), die beiden erfolgreichsten Werfer in der vergangenen Saison, zählen auch in diesem Spieljahr wieder zu den Eckpfeilern des MTV Vorsfelde. Außerdem hat das Team mit den Neuzugängen wie Marius Schwarz von der TSG Calbe, Steffen Müller vom MTV Müden/Örtze sowie Hamburg-Rückkehrer Marius Thiele deutlich an Qualität gewonnen.

Von Ferdinand Jacksch

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