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Merle Homeier von der LG Göttingen springt beim ISTAF auf Platz 6

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10:55 15.09.2020
Die große Kulisse blieb ihr versagt, ein besonderes Event war das ISTAF in Berlin für Merle Homeier in jedem Fall.
Die große Kulisse blieb ihr versagt, ein besonderes Event war das ISTAF in Berlin für Merle Homeier in jedem Fall. Quelle: imago-images
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Göttingen/Berlin

Ein gelungener Abschluss einer gelungen (Kurz-)Saison. Das ist das Fazit von LGG-Weitspringerin Merle Homeier für die vergangenen drei Monate. Nach dem Flop beim Anhalt Meeting 2020 in Dessau mit drei ungültigen Sprüngen und dem dadurch zwangsläufig folgenden Ausscheiden wollte sich die LGG-Athletin beim ISTAF, dem bedeutendsten internationalen Meeting in Deutschland, mit einer guten Leistung aus der Saison verabschieden.

Bieheriger Karriere-Höhepunkt

Immerhin war sie als Dritte der Deutschen Meisterschaften in einem hochkarätigen internationalen Feld dabei und das ISTAF konnte insofern schon als Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere betrachtet werden. Sehr zurückhaltend ging sie nach Worten von Trainer Frank Reinhardt in den Wettkampf und hatte Glück, dass sie mit 6,28 Metern als Achte noch ins Finale kam. Dort ließ sie nach 6,42 im vierten schließlich 6,52 Meter im sechsten und letzten Durchgang folgen.

Im Endklassement kam sie mit dieser Weite wieder einmal als zweitbeste Deutsche hinter Weltmeisterin Malaika Mihambo (Zweite mit 6,77 Metern) auf den sechsten Platz, nur um wenige Zentimeter von internationalen Top-Springerinnen wie Alina Rotaru (Rumänien) und Abigail Irozuru (Großbritannien) geschlagen.

Trainingsplanung wird schwierig

Die Saison 2020 ist mit dem ISTAF für Merle Homeier abgeschlossen. Weitere Wettkämpfe werden nicht mehr folgen. Viele Fragezeichen begleiten indes das folgende Trainingsprogramm, das die Studentin Anfang Oktober aufnehmen wird. Ob es eine Hallensaison geben wird, steht in den Sternen. „Daher wissen wir nicht“, so Trainer Reinhardt, „ob wir unser Vorbereitungsprogramm auf eine Hallensaison, die vielleicht gar nicht stattfindet, oder auf die kommenden Freiluftsaison ausrichten sollen.“ Analog gilt das natürlich auch für Dreispringerin Neele Eckhardt, die nach ihrer Oberschenkelverletzung demnächst wieder in ein leichtes Training einsteigen kann.

Von Gerd Brunken