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Regional Mit Boot und Paddel unterm Arm zu den World Games
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19:26 10.07.2009
Will mit den deutschen Kanupolo-Damen den World-Games-Titel in Taiwan verteidigen: Tonie Lenz vom Göttinger Paddler-Club.
Will mit den deutschen Kanupolo-Damen den World-Games-Titel in Taiwan verteidigen: Tonie Lenz vom Göttinger Paddler-Club. Quelle: SPF
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Für Spitzensportler, die eine Rundumversorgung gewohnt sind und mit einem Tross von Trainern, Betreuern, Ärzten, Physiotherapeuten und Psychologen von A nach B reisen, wäre das wohl eine unerhörte Zumutung.

Eben diese Prozedur wird aber den Kanupolo-Spielerinnen abverlangt, die mit der deutschen Nationalmannschaft – immerhin Vizeweltmeister und amtierender Europameister – vom 16. bis 26. Juli in Taiwan ihren Titel bei den World Games, den Weltspielen der nicht olympischen Sportarten, verteidigen wollen. Zu ihnen gehören Tonie Lenz vom Göttinger Paddler-Club (GPC) und die an der Georgia Augusta studierende, aber für Berlin spielende Stefanie Esser. „Unser Delegationsleiter und Trainer Markus Kangowski hat gesagt, wir sollen Montagmorgen pünktlich am Frankfurter Flughafen sein und unser Boot, Paddel, Helm, Weste und Spritzdecke mitbringen“, erzählt Lenz.

DOSB übernimmt Kosten

Um 9 Uhr startet die Maschine nach Tokio, wo das Team, insgesamt acht Spielerinnen aus Berlin, Göttingen, Hanau, Mühlheim/Ruhr und Wetter, vor dem Weiterflug in die taiwanesische Hafenstadt Kaohsiung zweimal übernachtet. „Unterkunft und Verpflegung in Tokio müssen wir selbst bezahlen, die anderen Kosten übernimmt erstmals der Deutsche Olympische Sportbund“, berichtet die 20-Jährige.

Das sei immerhin ein Fortschritt. Bei den bisherigen internationalen Titelkämpfen – Welt-, Europameisterschaften oder World Games – mussten die Aktiven alle Kosten selbst tragen, da der DOSB sich nicht zuständig erklärte und der Deutsche Kanu-Verband kein Geld locker machte. Die Motivation der Spielerinnen, gegen die Mitfavoriten England, Frankreich, Niederlande und Neuseeland den Titel zu verteidigen und im Hinblick auf die EM in Essen im August ein Zeichen zu setzen, ist ungebrochen.

Von mig

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