Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional NBBL: Neues BBT-Ziel ist das Final Four in Bamberg
Sportbuzzer Sportmix Regional NBBL: Neues BBT-Ziel ist das Final Four in Bamberg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:02 05.03.2013
Von Michael Geisendorf
Ehrgeiziges Ziel:  Das BBT Göttingen um Aaron Donkor (am Ball) – hier  gegen RSV/IBBA-Spieler Colin Craven – will die Eisbären Bremerhaven aus den Achtelfinal-Playoffs werfen.
Ehrgeiziges Ziel:  Das BBT Göttingen um Aaron Donkor (am Ball) – hier  gegen RSV/IBBA-Spieler Colin Craven – will die Eisbären Bremerhaven aus den Achtelfinal-Playoffs werfen. Quelle: Vetter
Anzeige
Göttingen

Erst in der Qualifikation zur Saison 2012/13 erkämpften sich die Südniedersachsen den erneuten Sprung in die höchste deutsche Jugendklasse, erstaunten dann aber mit einem Senkrechtstart aus dem Tal der Tränen nicht nur die Konkurrenz, sondern auch die Skeptiker in den eigenen Reihen.

Nach einer grandiosen Hauptrunde, in der sie alle Kontrahenten mindestens einmal bezwingen konnten, steht das Team von Trainer Sebastian Förster als Tabellenzweiter der Gruppe Ost erstmals in seiner sechsjährigen NBBL-Zugehörigkeit in der Playoff-Runde der besten 16.
Im Achtelfinale empfängt das BBT am kommenden Sonntag um 14 Uhr in der FKG-Halle den Dritten der Nordstaffel, die Eisbären Bremerhaven, zum ersten von maximal drei Spielen.

Die zweite Partie steigt am 17. März in Bremerhaven, die eventuell dritte am 24. März wieder in Göttingen.

Nachdem das BBT im vorletzten Match der Hauptrunde sogar den hoch favorisierten Spitzenreiter RSV/IBBA Berlin bezwungen hat, traut Förster seiner Mannschaft zu, auch den Halbfinalisten der Saison 2011/12 aus dem Rennen zu werfen. „Bremerhaven spielt wie wir dynamisch, schnell und aggressiv in der Defense.

Doch wenn wir unser Ding durchziehen, können wir die Eisbären schlagen. Als Gruppenzweiter haben wir mehr erreicht, als wir uns vorgenommen haben. Jetzt haben wir uns ein neues Ziel gesetzt: Wir wollen zum Final-Four-Turnier nach Bamberg fahren“, erklärt der Coach selbstbewusst.

Entscheidung goldrichtig

Das Erstaunlichste am rasanten Aufschwung der Göttinger ist, dass sie in der laufenden Serie nahezu den gleichen Kader aufgeboten haben wie in der Saison davor. Für Förster hat der Leistungsschub weniger damit zu tun, dass die Spieler ein Jahr älter sind, sondern dass die Mannschaft mit einem anderen Selbstverständnis und einem neuen Wir-Gefühl in die Saison gestartet ist.

„Durch die Qualifikation wurde das Team schon vor Saisonbeginn zusammengeschweißt – und Basketball ist nun mal eine Mannschaftssportart, in der das funktionierende Team für den Erfolg sehr viel wichtiger ist als individuelle Fähigkeiten“, stellt Förster klar.

„Das Wichtigste war aber, dass wir – anders als in der Vorsaison – den Fokus zu 100 Prozent auf die NBBL gelegt haben. Meine von vielen kritisierte Entscheidung abzublocken, dass vier meiner Spieler von Beginn an zum Kader der Pro A gehören und das Training mit dem Herrenteam Priorität besitzt, hat sich als goldrichtig erwiesen“, unterstreicht der BBT-Coach.

Das Teamgefüge sei deshalb so ausgeprägt, weil alle 18 Spieler von Beginn an und die gesamte Saison über intensiv zusammen trainiert hätten. Zudem habe niemand Starallüren. Jeder einzelne fühle sich in erster Linie als Teil der Mannschaft, zu deren Erfolg er beitragen will.

Ziel sei es schon, Aaron Donkor, Nick Boakye, Andrew Onwuegbuzie, Lennart Stechmann und Philipp Sprung für die Pro A fit zu machen.  Doch bis Saisonende gelte das Hauptaugenmerk der NBBL. „Dass Aaron schon jetzt in der Pro A  spielt, ist in Ordnung, auch wenn die Trainingszeiten mit der Schule nicht immer deckungsgleich sind.

Dafür haben wir ihn aus dem Regionalliga-Team des ASC rausgenommen, damit die Belastung nicht zu groß wird“, erläutert Förster. „Wir müssen dafür sorgen, dass keiner überfordert wird. Wir wollen die  Jungen schließlich nicht verbrennen.“

Mehr zum Thema

Dank einer starken Teamleistung hat das BBT Göttingen in der Abstiegsrunde der Jugendbasketball-Bundesliga (JBBL) den zweiten Sieg verbucht. Mit dem souverän herausgespielten 85:59 (46:27)-Erfolg bei den Junior Giants Düsseldorf hat die Mannschaft des Trainerduos Marjo Heinemann/Jakob Papenbrock einen großen Schritt in Richtung Ligaverbleib gemacht.

Mark Bambey 26.02.2013
Regional Nachwuchsbasketball-Bundesliga - BBT Göttingen reist in JBBL nach Düsseldorf

Die Göttinger U-16-Basketballer wollen in der Relegationsrunde der Jugendbasketball-Bundesliga (JBBL) den zweiten Sieg einfahren. Nachdem das Team des Trainergespanns Marjo Heinemann/Jakob Papenbrock sein Auftaktspiel der Abstiegsrunde zu Hause gegen die Telekom Baskets Bonn mit 79:67 (51:27) gewonnen hat, steht nun das erste Auswärtsspiel in der sechs Klubs starken Relegationsgruppe an.

Mark Bambey 22.02.2013

Einen gelungenen Start in die Relegationsrunde der Jugendbasketball-Bundesliga ist dem BBT Göttingen gelungen: Gegen das favorisierte Team Bonn/Rhöndorf gab es in der Hainberg-Halle einen verdienten 79:67 (51:27)-Erfolg. Effektivster Spieler der Göttinger war Alexander Bruns (23 Punkte/8 Rebounds/5 Ballgewinne).

19.02.2013