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Regional Nächster Härtetest für die SVG
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16:04 21.01.2016
Von Eduard Warda
Die SVG Göttingen schwört sich ein auf den nächsten Gegner – am Sonntag soll es der Regionalligist TSV Havelse sein. Quelle: Heller
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Göttingen

Am Donnerstag war zunächst noch fraglich, ob die Partie auf dem vereisten Havelser Kunstrasenplatz überhaupt angepfiffen werden kann. Am Nachmittag gab es Entwarnung: Der TSV gehe davon aus, dass gespielt werden kann, hieß es aus Havelse. Dabei war das für Mittwoch vereinbarte Testspiel gegen den Regionalligisten Sportfreunde Lotte wegen Unbespielbarkeit des Kunstrasenplatzes nach Lotte verlegt worden. Die Sportfreunde setzten sich gegen den TSV Havelse mit 2:0 durch.

Die Schwarz-Weißen hatten bereits im Sommer mit höherklassigen Testspielgegnern gute Erfahrungen gemacht. Außerdem wird in der Winterpause ein ausgefeiltes Trainingsprogramm durchgezogen. Der neue Fitnesstrainer Kenneth Kantner erarbeitet in Abwesenheit von Trainer Knut Nolte, der im Urlaub ist, die konditionellen Grundlagen für den Regionalliga-Aufstiegskampf. „Ich habe vor einiger Zeit eine Anzeige aufgegeben. Kenneth hat sich gemeldet, wir haben ihn zwei, drei Wochen getestet und ihn dazugenommen“, berichtet Fußball-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel. „Es hat nur Vorteile und hilft uns in der Vorbereitung, weil wir beispielsweise die Trainingsgruppe auch splitten können.“

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Weil Benjamin Zackenfels nicht mehr dabei ist, Martin Schiller mit Kreuzbandriss ausfällt und Tomas Zekas sowie Stephan Kaul in der Rückrunde nicht zur Verfügung stehen, besteht der SVG-Kader momentan de facto aus 19 Spielern. Nach dem Wunsch von Tunkel soll jedoch noch einer dazukommen, und es gibt auch einen heißen Kandidaten, wie der Abteilungsleiter verrät: „Wir schlagen eventuell noch mal auf dem Transfermarkt zu. Es ist aber noch nichts spruchreif“, sagt Tunkel. Zeit hat die SVG noch bis zum 1. Februar.

Torhüter Denny Cohrs steht nach seiner Kahnbein-OP voraussichtlich bereits im März wieder zur Verfügung. Er sei bereits im Lauftraining, berichtet Tunkel. Bis dahin steht Ersatzkeeper Maximilian Nagels zwischen den Pfosten, und auf der Bank sitzt Tim Markov, der eigentlich für die zweite Mannschaft das Tor hütet.

Trainiert wird auf dem neuen Kunstrasenplatz am Sandweg – der für die SVG einen großen Fortschritt darstellt: „Das sind Trainingsbedingungen, die wir bisher nicht kannten. Der frühere Hartplatz wäre bei den aktuellen Bedingungen schon nicht mehr bespielbar gewesen“, sagt Tunkel. Neun bis zehn Einheiten sind hier seit dem vergangenen Montag vor einer Woche absolviert worden – ein Spiel wie die Testpartie Anfang Januar gegen den Regionalligisten Wacker Nordhausen (0:3) wäre allerdings momentan wegen einiger rutschiger Stellen nicht möglich. Sollte ein Anpfiff auch in Havelse wider Erwarten im Bereich des Wunschtraumes angesiedelt sein, soll trainiert werden.