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Nationale Meisterschaften motivieren Starter des TWG 1861 Göttingen

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18:00 07.06.2021
In Berlin haben die Schwimmer optimale Bedingungen vorgefunden.
In Berlin haben die Schwimmer optimale Bedingungen vorgefunden. Quelle: Krumbach
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Göttingen

„Die Finals“ beherrschten das Sportgeschehen in Deutschland am vergangenen Wochenende. In 18 Sportarten wurden nationale Titelträger ermittelt. Mit vier Schwimmern war Kerstin Krumbach, Trainerin des TWG 1861, zu den deutschen Meisterschaften nach Berlin aufgebrochen. Zufrieden kehrten alle nach Göttingen zurück, auch wenn es zu vorderen Platzierungen nicht gereicht hat.

„Wir haben gemeinsam ein positives Fazit gezogen. Allen war klar, dass sie aufgrund der Trainingsdefizite nicht an die jeweiligen Bestleistungen heranschwimmen konnten. Aber alle haben sich gut verkauft und sind nicht deutlich hinter ihren besten Zeiten zurück geblieben. Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Krumbach, der es wichtig war, dass ihre Schützlinge sehen konnten, dass sie sich vor der Konkurrenz, die teilweise ohne Unterbrechung trainieren konnte, nicht verstecken müssen.

Berlin als Motivation

Die Möglichkeit, sich endlich einmal wieder im Wettkampf zu messen, hatten die Schwimmer schon lange nicht mehr. Und dann war es auch gleich der Saisonhöhepunkt, zu dem sie fit sein mussten. „Letztlich war Berlin aber für alle eine Motivation. Sie sind so aus den Rennen herausgegangen, dass sie jetzt wieder Lust und ein Ziel im Training haben. Es war ein erster Schritt zurück in die Normalität“, sagte die TWG-Trainerin, die mit der Organisation in der Bundeshauptstadt sehr zufrieden war. Dort haben die Schwimmer in einer „Bubble“ gelebt, wurden täglich getestet. „Wir haben uns sehr sicher gefühlt.“

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Jan Scholz hatte in Berlin das Startrecht auf drei Strecken, er wurde Zwölfter über 1500 Meter Freistil, sicherte sich Rang 13 über 400 Meter Freistil (B-Finale) und Platz 18 über 800 Meter Freistil. Fynn Kunze erreichte über 200 Meter Lagen das B-Finale und kam auf Rang 14 in der Gesamtwertung, über 200 Meter Brust landete er auf Platz 17. Einzelstarts hatte Hendrik Fischer (100 Meter Brust/19.) und Amon Bode (1500 Freistil/17.).

Schwierige Wettkampfplanung

Welche Wettkämpfe über die Sommermonate stattfinden werden, kann Krumbach noch nicht sagen. Vieles sei in Planung – auch ein Wettkampf, den die TWG 1861 ausrichten möchte –, feste Termine gebe es aber noch nicht. „Unter den momentan vorherrschenden Bedingungen ist es einfach viel aufwändiger so etwas zu organisieren“, sagt die Trainerin. Einige ihrer Schwimmer werden Ende Juni bei den deutschen Freiwasser-Meisterschaften im Hafenbecken in Münster an den Start gehen. Jan Scholz kann sich auf die nationalen Jahrgangsmeisterschaften vorbereiten, die auf den Herbst verschoben wurde und für die er startberechtigt ist.

Von Kathrin Lienig