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Regional Nesselröderinnen spekulieren auf Titelgewinne
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17:20 15.09.2011
Von Michael Bohl
Zählt zum Favoritenkreis: Gina Rittmeier vom Reiter-Verein St. Georg Nesselröden (hier beim Pfingstturnier ihres Vereins auf Falk in einem A-Stilspringen in Aktion). Quelle: Walliser
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Nesselröden

Dabei möchte Lokalmatadorin Mariana Borchard ihr „Heimrecht“ nutzen und ihren im vergangenen Jahr in Duderstadt errungenen Titel bei den Junioren verteidigen, wobei sie mit starker Konkurrenz ihrer Vereinskameradin und zugleich Vorjahreszweiten Kira Rittmeier rechnen muss. Bei den Erwachsenen zählt deren Schwester Gina zu den Aktiven, die Meisterin Jessica Bein vom RSV Martinfeld entthronen wollen.

Insgesamt bewerben sich am Wochenende knapp 30 Senioren und und knapp 20 Junioren um Titelehren, wobei sie ihr Können in der Dressur und im Springen unter Beweis stellen müssen. Darüber hinaus werden in Nesselröden aber auch zahlreiche Pferdesportler in Aktion treten, die sich in einzelnen Prüfungen bewähren wollen und nicht um die Meisterschaft mitreiten. Unter dem Strich rechnet Arnold Rittmeier, der Vorsitzende des gastgebenden Klubs, mit 250 Starts.

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Sein Verein richtet die Eichsfeldmeisterschaften zum dritten Mal in deren Geschichte aus. „Das ist immer eine tolle Sache“, outet sich Rittmeier als Fan der Traditionsveranstaltung, die jährlich an wechselnden Orten im Altkreis Duderstadt oder auch im thüringischen Eichsfeldkreis ausgetragen wird. Zwar habe es zwischenzeitlich einmal eine Pause gegeben, blickt der Nesselröder zurück, doch seitdem seien die Eichsfeldmeisterschaften „wieder voll im Gange.“ Rittmeier: „Die sollen nicht wieder einschlafen, und das werden sie auch nicht.“

Das Organisationsteam um Rittmeier und Pressewartin Angelina Rose hat deshalb ein zweitägiges Turnier vorbereitet, dass Teilnehmern und Besuchern in Erinnerung bleiben soll. Mit diesem Ziel vor Augen haben die Veranstalter zum Beispiel beschlossen, alle Prüfungen (nicht nur die Spring-, sondern auch die Dressurprüfungen) auf dem Springplatz stattfinden zu lassen. „Dann ist alles dicht beieinander – das ist zuschauerfreundlich, denn die müssen dann nicht zwischen Reithalle und Springplatz hin- und herpendeln“, erklärt Rose.

Zum Erfolg des Events soll überdies die gute kulinarische Versorgung der Reiter und Besucher beitragen. Zudem ist für den ersten Abend ein gemütliches Beisammensein geplant. Rittmeier: „Das ist wichtig. Schließlich kennt man bei diesem Turnier jeden.“

Rittmeier & Co. erwarten alte Bekannte aus dem gesamten Eichsfeld, aus Duderstadt und Krebeck ebenso wie aus Wingerode, Uder, Heiligenstadt oder Martinfeld. Außerdem wird auch eine Equipe aus dem Harz wird mitmischen: Der RV Pöhlde darf ein Team für das Mannschaftsspringen entsenden, weil er den Eichsfeldern Vereine 2009 aus einer Verlegenheit bezüglich des Turnierortes half und kurzfristig als Gastgeber einsprang. „Die Pöhlder dürfen das Springen auch gerne gewinnen,“ erläutert Rittmeier, „aber der Titel des Eichsfeldmeisters ginge in diesem Fall an den Zweitplatzierten aus dem Eichsfeld.“

Zu guter Letzt haben Rittmeier und Rose für alle Starter noch ein Tipp zur Anfahrt auf Lager. „Wir empfehlen, nicht über Westerode anzureisen“, betonen die beiden mit Blick auf die aktuellen Straßenbauarbeiten und die damit verbundene Umleitung.
Zeiteinteilung

Sonnabend: A-Dressurprüfung (12 Uhr), Dressurwettbewerb Klasse E (14 Uhr), Mannschaftsspringwettbewerb Klasse E/A (16 Uhr). – Sonntag: Sprinreiterwettbewerb (9 Uhr), Stilspringprüfung Klasse A (10 Uhr), Stilspringwettbewerb Klasse E (12 Uhr), Führzügelwettbewerb (13 Uhr), Springprüfung Klasse A mit Stechen (13.30 Uhr), Reiterwettbewerb (15.30 Uhr).