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Regional Neues Grelli-Team soll Enthusiasmus entfachen
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18:05 17.09.2009
Weiter für die Grellis am Ball: Markus Ludwig (rechts) gehört auch in der Saison 2009/10 zum Regionalligateam, das künftig als VSG Göttingen an den Start geht.
Weiter für die Grellis am Ball: Markus Ludwig (rechts) gehört auch in der Saison 2009/10 zum Regionalligateam, das künftig als VSG Göttingen an den Start geht. Quelle: Pförtner
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Nicht nur der Name ist neu, auch zwei frisch verpflichtete Akteure können die Grelli-Anhänger in der Godehardhalle begrüßen. Vieles ist aber auch altbekannt. Geblieben ist Trainer Matthias Polkähn und ein ansehnlicher Stamm an Spielern. Auch die Personalsorgen beim Saisonauftakt sind altbekannt. Im Vorjahr führten sie dazu, dass die Partie gegen den TV Cloppenburg 1:3 verloren ging.

Auch für diesen Sonntag stehen bei der VSG nur sieben Spieler im Kader. Durch Verletzungen und studiumbedingte Abwesenheit fallen vier Akteure aus. Aber die Qualität der Truppe stimmt schon zu Saisonbeginn. Gute Ergebnisse bei Vorbereitungsturnieren, ein starker Auftritt im Pokal und eine überzeugende Leistung beim Testspiel gegen Erstligaabsteiger TSV Giesen/Hildesheim geben Grund für Optimismus.

Neu in der Truppe von Matthias Polkähn sind Zuspieler Srdan Popovic und Außenangreifer Tobias Harms. Popovic ist ein alter Weggefährte des Trainers, beide stiegen gemeinsam vor zwei Jahren mit Hildesheim in die erste Bundesliga auf. Popovic wird als Zuspieler die Rolle von Stephan Teumer übernehmen, der nun als Außenangreifer seine Offensivqualitäten voll einbringen darf. Mit Harms kommt ein junger Außenangreifer mit viel Potenzial vom Oberligisten VC Nienburg nach Göttingen. Neben Stephan Teumer kann Polkähn weiterhin auf dessen Bruder Christian, Dominik Lakeh, Jonathan Stemmann, Julian Hoffmann, Markus Ludwig, Marvin Dauer, Robert Körner und Thor-Bendix Wenning.

„Die Mannschaft brennt auf ihren ersten Auftritt vor heimischer Kulisse. Es gibt am Sonntag keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Aber wenn wir unsere Ziele für die Saison erreichen wollen, müssen wir gegen Cloppenburg gewinnen. Wenn wir einen holprigen Saisonstart vermeiden, ist in dieser Spielzeit einiges drin“, sagt Polkähn.

Schlagkräftige Einheit

Die Zuversicht des Trainers scheint berechtigt. Sobald das Team komplett ist, hat die VSG eine schlagkräftige Einheit auf dem Feld, die als Saisonziel das obere Tabellendrittel ausgegeben hat. Der erste Schritt dazu soll am Sonntag gemacht werden. Trotz der kleinen Besetzung fordert Polkähn: „Wir wollen von Anfang an das Publikum begeistern, den Heimvorteil nutzen und den Enthusiasmus der letzten Rückrunde gleich mit dem ersten Match entfachen“.

Von Peter König

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