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Regional Nolte-Elf will ihren Aufwärtstrend fortsetzen
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18:36 26.08.2011
Müssen ihre Defensiv-Qualitäten verbessern: Krzyztof Podolczak (l.) und seine SVG-Mitspieler.
Müssen ihre Defensiv-Qualitäten verbessern: Krzyztof Podolczak (l.) und seine SVG-Mitspieler. Quelle: SPF
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Göttingen

Während Sparta um 15 Uhr beim Topfavoriten ULM Wolfsburg antreten muss, empfängt die SVG zwei Stunden später den Tabellendritten TSV Hillerse im Stadion am Sandweg.

SVG – TSV Hillerse. Beim gastgebenden Team von Coach Knut Nolte ist der Aufwärtstrend nicht zu übersehen. „Die Stimmung in der Mannschaft ist seit dem überraschenden Pokal-Coup gegen Northeim super“, freut sich Nolte. Besonders in Hälfte zwei imponierten ihm seine Schützlinge mit gelungenen Offensivkombinationen. Dieser Schwung soll mit in die Partie gegen die spielstarken Gäste aus der Südheide genommen werden. „Noch fehlt uns aber die Konstanz und Erfahrung, um eine starke Form über 90 Minuten zu konservieren“, analysiert Nolte. Die zuletzt geschonten Yannick Freyberg und Alexander Hafner werden am Sandweg auflaufen und die Offensive noch verstärken, wenngleich Trainer Nolte das Hauptmanko seines Teams in der Abwehr sieht. „Die meisten Defensiv-Akteure sind noch recht jung, so dass ich ihnen keinen Vorwurf machen kann und ich außerdem mit einer kontinuierlichen Steigerung rechne“, gibt sich der Ex-Northeimer betont optimistisch. Mit einem Erfolg hätten sich die Hausherren bereits ein komfortables Polster in Richtung untere Tabellenregion verschafft.

ULM Wolfsburg – Sparta. Von einem „Hammerprogramm der nächsten drei Spiele“ spricht Sparta-Coach Heiko Bause. Den Auftakt macht kein geringerer als der in zwei Spielen siegreiche Liga-Favorit aus der Autostadt. „Als Aufsteiger wäre es natürlich vermessen, mit Siegesambitionen nach Wolfsburg zu fahren“, so der 43-Jährige. Ein Remis sei das höchste der Gefühle. Entsprechend werden die Spartaner mit einer betont defensiven Aufstellung auflaufen. „Taktisch werde ich mir dann im Spielverlauf noch das ein oder andere einfallen lassen“, bemerkt Bause. Im Kampf um den Klassenverbleib sehen die Gäste nach verhaltenem Saisonstart die Begegnung als Art Schlüsselspiel an. „Ich denke, nicht jeder unserer direkten Konkurrenten wird in Wolfsburg punkten, daher wäre ein Unentschieden schon ein Erfolg“, sagt Heiko Bause, der trotz der Ausfälle von René Weska sowie Urlauber Eray Sen über eine schlagkräftige Truppe verfügt.

Von Rupert Fabig