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Regional Northeimer HC freut sich auf den SC Magdeburg
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14:14 15.08.2019
Zeljko Musa (M., hier gegen Kiels Domagoj Duvnjak) tritt mit dem SC Magdeburg gegen Northeim an. Quelle: dpa
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Göttingen

Der Drittligist Northeimer HC kann für die erste Runde des DHB-Pokals am Sonnabend (16 Uhr) in der Göttinger Sparkassen Arena gegen den ambitionierten Erstligisten SC Magdeburg schon einmal warm anziehen. Schließlich haben die Gäste aus Sachsen-Anhalt ihre eindrucksvolle Saison-Generalprobe beim traditionellen Turnier vor 1200 begeisterten Fans in der Harzlandhalle in Ilsenburg mit drei klaren Siegen souverän gewonnen.

SCM kommt als Turniersieger

Der SCM ließ beim 32:21 im Finale Sloweniens Meister RK Celje keine Chance. „Nun hoffe ich natürlich, dass uns viele Magdeburger nach Göttingen begleiten können, da uns gerade auswärts eine maximale Unterstützung sehr helfen kann“, setzt SCM-Trainer Bennet Wiegert auf eine grün-rote Fanmacht. Das große Ziel des SC Magdeburg jedenfalls ist klar: Im DHB-Pokal in der Saison 2019/20 will die Mannschaft wieder das Final Four in Hamburg erreichen.

Barnkothe hat Personalsorgen

„Wir werden uns bestmöglich verkaufen“, hält der Northeimer Trainer Carsten Barnkothe dagegen, auch wenn ihn Personalsorgen plagen: „ Schlecht sieht es bei Rückraumspieler Tim Gerstmann aus, der an einer Entzündung der Schienbeine und der Fussgelenke laboriert. Hinter Yannik Schlüter steht ein kleines Fragezeichen.“ Dazu kommen die Langzeitverletzten wie Abwehrchef Paul Hoppe und Jannes Meyer sowie der auf Mallorca urlaubende Torjäger Sören Lange. Dennoch brennt nicht nur NHC-Kapitän Paul-Marten Seekamp auf das Göttinger Handballfestival: „Für uns ist der Pokal einfach ein Bonbon. Mit Magdeburg haben wir natürlich ein klasse Los gezogen.“ Fit gemacht wurden die Northeimer auf professionellem Niveau im Göttinger Physiotherapiezentrum Athleticum Junge, wo auch die Basketballprofis der BG Göttingen ständig betreut werden.

NHC-Zugänge freuen sich auf große Kulisse

Auch die Northeimer Neuzugänge sind schon heiß auf das Spiel. „Unser Gegner ist natürlich der klare Favorit, aber das Publikum der Sparkassen-Arena wird sicherlich, so wie wir, wieder alles geben“, verspricht Marc Bode (20) aus dem eigenen Nachwuchs. Der vom MTV Moringen gekommene Yanik Springer (21) freut sich auf sein erstes Pflichtspiel im NHC Trikot: „Ich hoffe, dass wir den Fans ein interessantes Spiel bieten können und es ein guter Start in eine erfolgreiche Saison wird.“

Der gerade 19jährige Torwart Björn Wenderoth vom A-Jugend-Bundesligateam der MT Melsungen kennt bereits die prickelnde Atmosphäre vom Halbfinal-Hinspiel gegen Flensburg um die deutsche A-Jugend-Meisterschaft. „Ausverkaufte Halle, unglaubliche Stimmung“, gerät er ins Schwärmen. Auch Keeper Fabian Ullrich (21), der vom Oberligisten TSG A-H Bielefeld kam, fiebert fiebert dem bisher „größten Autritt meiner handballerischen Laufbahn“, entgegen: „Es wird eine unglaubliche Erfahrung, sich mit so einer herausragenden Mannschaft messen zu dürfen. Auch wenn wir der klare Außenseiter sind, werden wir alles in die Waagschale werfen und versuchen die Sensation zu schaffen.“

Auch HSV Hamburg ist gut vorbereitet

Übrigens: Auch der Zweitligist HSV Hamburg, der am Sonnabend (19 Uhr) gegen den und Drittligisten Eintracht Hagen den Finalgegner am Sonntag (Anwurf 16 Uhr) ausspielt, ist richtig gut drauf. Der Sieger erreicht das DHB-Pokal-Achtelfinale. Beim jüngsten Heidecup schlugen die Hanseaten im Spiel um Platz drei den schwedischen Champions-League-Teilnehmer IFK Kristianstad mit 32:29. Zuvor waren sie an den Füchsen Berlin nur knapp mit 28:29 nach Siebenmeterschießen gescheitert.

Eine Neuerung gilt für den Pokalwettbewerb im kommenden Jahr: Insgesamt sollen 44 Mannschaften ab der Saison 2020/21 am DHB-Pokal teilnehmen. Dieser beginnt mit einer Qualifikation, die 24 Teams austragen: Nur noch zwölf Teilnehmer kommen aus der 3. Liga, jeweils die drei bestplatzierten Mannschaften jeder Staffel der Vorsaison. Ein Ziel, das für den Northeimer HC wohl nur schwer zu erreichen ist.

Von Ferdinand Jacksch

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