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Regional Nur Brinkwerth ist mit seiner Mannschaft rundum zufrieden
Sportbuzzer Sportmix Regional Nur Brinkwerth ist mit seiner Mannschaft rundum zufrieden
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19:08 26.11.2010
Erster Spieltag: RSV 05 (Nils Leonhardt und Mike Strauß, M. v. l.) und SVG (Florian Müller, r.) trennen sich 2:2.
Erster Spieltag: RSV 05 (Nils Leonhardt und Mike Strauß, M. v. l.) und SVG (Florian Müller, r.) trennen sich 2:2. Quelle: Theodoro da Silva
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Eine Generalabsage der an diesem Wochenende angesetzten Begegnungen schloss Staffelleiter Jürgen Prohm auf Tageblatt-Anfrage aber aus. „Es gibt Kunstrasenplätze, auf denen gespielt werden kann, und in einigen Kreises sieht es sowieso gut aus“, sagte er. Bei ihm zu Hause in Helmstedt liege eine dünne Schneedecke, „und auf Schnee kann man ja spielen“.

Ausgefallen ist bereits die gestern angesetzte Partie der SVG bei Tuspo Petershütte, schlecht bis aussichtslos sieht es für die Spiele am Sonntag um 14 Uhr RSV 05 gegen SVG Einbeck, TSV Holtensen gegen MTV Wolfenbüttel und FC Grone gegen Acosta Braunschweig aus – Gelegenheit also, das bisherige Abschneiden der heimischen Klubs zu beleuchten.

FC Grone: Selbst der Hartplatz des FC präsentiert sich momentan in miserablem Zustand. Am Donnerstag um 19.30 Uhr musste FC-Trainer Wilfried Rusteberg das Training wegen Vereisung des Geläufs abbrechen. Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt wiederum bereiten die aufgeweichten Ränder des Hartplatzes Probleme. „Die Chancen stehen 20 zu 80“, sagt Rusteberg. An einen Einsatz auf dem Rasenplatz ist sowieso nicht zu denken.

Als „insgesamt nicht zufriedenstellend“ bezeichnet der Coach die bisherige Vorrunde seines Teams. Nach dem Zwischenhoch mit drei Siegen in Folge habe es der abstiegsgefährdete Drittletzte versäumt nachzulegen. Bei dem „ein oder anderen Spieler“ habe die Einstellung gefehlt, andere Akteure hätten nach einer Spielpause ihre „Leistung nicht abrufen“ können. Rusteberg: „Zielsetzung waren Minimum 20 Punkte, die haben wir verpasst.“

Nun gelte es nach den Ausfällen von Junakow, der auf eigenen Wunsch kürzer getreten ist, Nelson, der zunächst verletzungsbedingt, dann aus beruflichen und privaten Gründen fehlte, und Schrader, der studienbedingt kaum einmal zur Verfügung steht, in der Winterpause nachzurüsten – auch weil kaum noch Konkurrenzkampf herrscht. „Wir müssen versuchen, den Kader zu verstärken“, sagt Rusteberg, der bereits einige Kontakte zu potenziellen Neuzugängen geknüpft hat.Zielsetzung ist der 13. Platz und damit der bei maximal sechs Absteigern erste sichere Nichtabstiegsrang.

RSV 05: „Ich habe ja noch keinen Winter da oben mitgemacht“: RSV-Trainer Jozo „Jelle“ Brinkwerth meint den Platz an der Benzstraße und die Frage, ob dieser am Sonntag bespielbar ist. „Entweder er ist knüppelhart oder matschig“, prognostiziert er. Sollte wider Erwarten gespielt werden, fehlt Keseling, der im Urlaub weilt.
Der RSV legte unter Trainer Holger Koch einen Stotterstart in die Saison hin, mit dem weiteren Verlauf ist Kochs Nachfolger Brinkwerth einverstanden. „Man kann zufrieden sein. Es lief besser als erwartet.“ Als Sechster sei man in Schlagdistanz zur Tabellenspitze und habe als eine von „fünf bis sieben Mannschaften“ noch die Chance auf den Titel. „Möglich ist alles, und solang wir die Möglichkeit haben, werden wir alles probieren“, sagt Brinkwerth.

SVG: „Zu wenige Punkte“ auf dem Konto, lautet die erste Saison-Zwischenbilanz von SVG-Trainer Carsten Lakies. „Wir haben einfach die Tore nicht gemacht. Bis auf Lupo, als wir von zwei schlechten Mannschaften die schlechtere waren, hätten wir jedes Spiel gewinnen müssen. Wir sind nicht so richtig geil auf Tore“, sagt der Coach, für den jedoch Verstärkungen in der Defensive Priorität haben und der den Titel ebenfalls noch nicht abgeschrieben hat. „Es ist noch nichts verloren. Gewinnen wir die vier Nachholspiele, sind wir Zweiter.“ In jedem Fall werde man „richtig angreifen“.

TSV Holtensen: Bereits am vergangenen Spieltag war die Heimpartie des TSV ausgefallen, und im Hinblick auf Sonntag „sieht es wie in der letzten Woche aus“, sagt Trainer Carsten Langar, der mit der Vorrunde bis zu dem Zeitpunkt zufrieden war, als sein Team gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf antrat. „Viermal hintereinander in solchen Spielen zu verlieren, frisst einen schon an“, sagt Langar. Hätte man wenigstens zwei Partien gewonnen, wäre jetzt „alles im grünen Bereich“. So überlegt sich der Coach des Zwölften, „in der Winterpause noch zwei Spieler zu verpflichten“.

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