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Regional Nur Tuspo II gewinnt auswärts
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19:15 02.11.2011
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Göttingen

DJK Northeim – VSG/ASC Göttingen II 3:0 (25:20, 25:18, 25:21). Die Liste der Verletzten ist bei der VSG lang. Die neuste Hiobsbotschaft für den Oberligisten war der Meniskusschaden von Diagonalspieler Falko Heier, er wurde schon operiert und fällt voraussichtliche für den Rest der Saison aus. Auch Gerrit Garzmann, Timm Sockel und Roland Pültz mussten für das Match in Northeim absagen, so dass sich das Team von Trainer Peter König einmal mehr fast wie von selbst aufstellte.

Trotzdem wollten die Göttinger den Northeimern die Punkte nicht kampflos überlassen, die Gäste starteten furios ins Match. Doch die 6:1-Führung gab keine Sicherheit, zu oft patzte die Defensive. Und während am Netz die Kräfteverhältnisse ausgewogen waren, machte die Annahme den Unterschied aus. „In Satz eins sind wir bis zum 18:18 dran, in Durchgang zwei steht es 16:18, in Satz drei 20:20 – da ist immer noch alles drin. Aber in den wichtigen Augenblicken versagen Nerven und Annahme bei uns. Meinem Team fehlen nicht nur die Punkte, sondern vor allem die Erfolgserlebnisse“ analysiert König nach der Niederlage verbittert.

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USC Braunschweig III – Tuspo Weende 3:2 (25:23, 18:25, 25:23, 23:25, 15:5). Verbandsligist Tuspo Weende spielte eine hart umkämpfte Partie in Braunschweig, steht nach fünf Sätzen aber erneut mit leeren Händen da. Während Annahme und Blocksicherung deutlich verbessert waren, offenbarte Weende in der Offensive Defizite. „Zu wenig Druck im Angriff, leichte Eigenfehler in ungünstigen Momenten. Wir bringen uns selber um den Lohn der harten Trainingsarbeit. Stark war Jonas Höckner bei uns, er war eine Bank in Annahme und Angriff, hat die Partie lange offen gehalten“, sagte Weendes Patryk Pochopien nach der knappen Niederlage.

TSV Giesen III – Tuspo Weende II 1:3. Der Landesligaaufsteiger geht weiter unbekümmert durch die neue Liga und sammelt eifrig Punkte. In Giesen machte Weendes Dominanz am Netz den Unterschied aus. „Unser Angriff war zwingender, die Blockarbeit sehr gut. Nur in Satz drei haben wir ein wenig nachgelassen und sofort hat uns Giesen dafür bestraft. Aber der Sieg war insgesamt hochverdient“, freute sich Weendes Coach Hartmut Horn über den dritten Sieg der Saison. Sorgenfrei steht Weende nun mit 6:6 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.

SG Volley Münden – MTV Grone 3:1 (25:20, 21:25, 25:18, 25:23). Die Aufstiegsambitionen des Landesligisten MTV Grone haben bei der SG Volley Münden einen empfindlichen Dämpfer bekommen. „Wir haben uns heute selbst geschlagen, haben als Mannschaft nicht funktioniert. Exemplarisch war Satz drei, da führen wir 16:7 und verlieren 18:25 – so etwas darf nicht passieren. Wir waren nach dem Spiel wirklich von uns selber enttäuscht“, fasste Diagonalangreifer Frederik Wiegand zusammen. Grone muss sich schnell berappeln, denn mit 6:2 Punkten ist noch nichts verloren, der angepeilte Aufstieg kann immer noch realisiert werden. Die Niederlage kann, wenn sie analysiert und die richtigen Schlüsse gezogen werden, auch ein heilsamer Weckruf gewesen sein.

pk