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Regional Nur zwei Teams wissen sicher, dass sie spielen
Sportbuzzer Sportmix Regional Nur zwei Teams wissen sicher, dass sie spielen
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20:32 12.11.2010
Von Kathrin Lienig
Wieder ein Heimspiel, wieder gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller: Nach dem Bovender SV (mit Ronnie Kürzinger, l.) erwarten Alexander Stehl und Sparta nun das Schlusslicht.
Wieder ein Heimspiel, wieder gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller: Nach dem Bovender SV (mit Ronnie Kürzinger, l.) erwarten Alexander Stehl und Sparta nun das Schlusslicht. Quelle: Theodoro da Silva
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„Ich möchte auf jeden Fall spielen“, sagt Oliver Gräbel, Trainer des SC Hainberg. Ob die Partie gegen die SG Denkershausen/Lagershausen auf den Zietenterrassen angepfiffen wird, entscheidet aber der Platzwart – und das wahrscheinlich kurzfristig. „Was weg ist, ist weg“, gibt Ralf Stieg zu bedenken. Der Coach des TSV Bremke/Ischenrode hätte nichts dagegen, am Sonntag im Oberharz beim SV Südharz Walkenried anzutreten.

Ebenso denkt Landolfshausens Trainer Martin Wagenknecht: „Bei uns sind alle an Bord, wir haben gut trainiert. Steffen Köhne und Sebastian Junge sind wieder dabei.“ Er wird schon einmal am Sonnabend einen Blick auf die Ansetzungen in der Bezirksoberliga werfen. Dann nämlich soll die Erste des Tuspo Petershütte den TSV Holtensen empfangen. „Wenn das Spiel ausfällt, wird unseres auch abgesagt.“ Anders als Wagenknecht wäre Bovendens Abteilungsleiter einer Absage des BSV-Gastgebers Weser Gimte nicht abgeneigt: „Von mir aus können wir die Partie im nächsten Frühjahr spielen.“

Planungssicherheit hat dagegen Sparta-Trainer Heiko Bause, dessen Team am Sonntag um 14 Uhr gegen den Tabellenletzten TSV Wulften antritt. „Wir hatten im Hinspiel viel Glück, haben uns beim Unentschieden sehr schwer getan, hätten eigentlich verlieren müssen“, erinnert sich der Verantwortliche des Spitzenreiters. Auch wenn Bause auf Feddern (Krankenhaus), Zani (Knieverletzung) und Nasreddine (Lymphknotenschwellung) verzichten muss, ist er optimistisch: „Sonst sind alle fit.“ Anschauungsunterricht bei den Profis haben die Spartaner gestern Abend genommen. Sie sind zum Bundesligaspiel nach Dortmund zwischen der Borussia und dem HSV gefahren.

Nach der Niederlage gegen Bremke erwartet der SCW (10.) am Sonntag (14 Uhr) auf der heimischen Bezirkssportanlage in Weende den Tabellensiebten Merkur Hattorf. Im Hinspiel gab es eine 2:3-Niederlage. Da ist also noch eine Rechnung offen. „Außerdem sind mir 17 Punkte bis zur Winterpause zu wenig“, sagt SCW-Trainer Marc Zimmermann.