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Regional OHG-Schülerinnen aus Göttingen tanzen zu „Harry Potter“
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16:04 25.04.2018
Die Tanzgruppe des Otto-Hahn-Gymnasiums in Göttingen (OHG) tritt bei Sport Meets Music auf.
Die Tanzgruppe des Otto-Hahn-Gymnasiums in Göttingen (OHG) tritt bei Sport Meets Music auf. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Bei Sport Meets Music, der Benefizgala des Stadtsportbundes Göttingen (SSB), treten am 29. April neun verschiedene Sportgruppen zu Live-Musik des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO) auf. Die Tanzgruppe des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) gehört auch dazu.

Die 16 Tänzerinnen um Sportlehrer Steffen Wieneke haben bereits fleißig geprobt für das Event in der Stadthalle. „Dreimal pro Woche üben wir in der Schulzeit“, erzählt Zehntklässlerin Ann-Kathrin Krause. Manchmal würden sie auch nachmittags nach dem Unterricht noch Übungszeiten einschieben.

Auftritt bei Sport Meets Music zu Harry-Potter-Arrangement

Das Stück, zu dem die Tanzgruppe des OHG auftritt, ist ein „Harry Potter“-Arrangement. „Harry Potter beginnt sehr zauberhaft“, sagt Christoph-Mathias Mueller, GSO-Chefdirigent, über seine Musikwahl. Das Stück eigne sich sehr gut für eine Tanzgruppe, weil es eine Bandbreite an Rhythmen mitbringe, die sich gut choreografieren lasse.

So sieht die Choreografie der OHG-Schülerinnen aus:

Das sehen die Tänzerinnen ähnlich: „Es fängt zart an, wird dann dynamisch und später kommt dann das große Finale“, sagt die 16-jährige Adriana Schreiner über das Stück. In der Choreografie werde die Spannung zwischen Gut und Böse aufgegriffen, das Duell zwischen Harry und Lord Voldemort, erklärt Lehrer Wieneke, der die Choreografie für die Schülerinnen entworfen hat. Auch optisch solle der Unterschied zwischen Gut und Böse durch die Kleidung sichtbar werden.

OHG-Tänzerinnen wollen Gut und Böse tänzerisch darstellen

„Wir machen eine Art Paartanz“, erklärt Schülerin Krause. Kein Paartanz im Sinne von Standardtanz, sondern so, dass zwei Tänzerinnen – eine gut, eine böse – auf der Bühne miteinander interagieren. „Wir wollen den Prozess zwischen Gut und Böse tänzerisch darstellen“, so Wieneke. Die Tanzstile seien dabei durchmischt: „Wir haben ein paar Hip-Hop-Elemente sowie ein paar Ausdrucks- und Jazzelemente in der Choreografie“, sagt der Lehrer.

Die Schülerinnen, die aus den Jahrgängen sieben bis elf kommen, freuen sich schon auf den Auftritt: „Mit dem Orchester hat die Musik bestimmt noch mehr Energie“, sagt Zehntklässlerin Schreiner, „das wird sicher überwältigend“. Sie selbst tanze schon seit ihrer Kindheit, früher auch im Verein, erzählt sie. Als Lehrer Wieneke sie angesprochen habe, ob sie mittanzen wolle bei Sport Meets Music, habe sie sich gefreut, „die Leidenschaft wieder aufleben zu lassen“. Auch Krause hat schon Tanzerfahrung: „Ich war früher in der Tanz-AG“, erzählt die OHG-Schülerin. Viele der bei Sport Meets Music teilnehmenden Schülerinnen hätten schon in der Tanz-AG getanzt.

Wie die Choreografie der jungen Tänzerinnen aussieht, können die Besucher der Benefizgala am 29. April in der Stadthalle sehen. Eins verrät Lehrer Wieneke schon vorab: „Wir lassen das Gute nicht gewinnen.“

Karten für Sport Meets Music gibt es unter gt-tickets.de.

Von Hannah Scheiwe

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