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Oberligist MTV Rosdorf ist vollkommen von der Rolle

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15:30 13.10.2021
Malin Gerke (am Ball) fordert von ihren Rosdorfer Teamkameradinnen mehr Engagement in Training.
Malin Gerke (am Ball) fordert von ihren Rosdorfer Teamkameradinnen mehr Engagement in Training. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Völlig von der Rolle sind die Oberligahandballerinnen des MTV Rosdorf, die zum dritten Mal in Folge verloren. Das sieglose Schlusslicht MTV Geismar unterlag ersatzgeschwächt deutlich beim MTV VJ Peine. Dagegen war die HSG Plesse-Hardenberg spielfrei.

HSG Schaumburg Nord – MTV Rosdorf 23:18 (13:10). Ein Stück Verzweiflung macht sich derzeit in Reihen des MTV Rosdorf breit: „Wir machen durch zu viele leichte Fehler den Gegner unnötig stark“, ärgerte sich Trainer Sascha Heiligenstadt nach der Niederlage bei der HSG Schaumburg Nord. „Irgendwie hakt es total bei uns und wir können nicht frei aufspielen“, ist auch Mannschaftsführerin Malin Gerke etwas ratlos. Wobei Torjägerin Teresa Neidhardt auf dem Weg zur Besserung vorschlägt, dass „wir im Training konzentrierter und härter arbeiten und die Chancen im Spiel mehr nutzen müssen“. Sobald der Knoten platze, werde man auch wieder punkten. Völlig ungewohnt und damit ungelegen kam dem MTV zudem, dass in der Halle in Bad Nenndorf Harznutzung angesagt war. Nicht stoppen konnte der MTV die erfolgreichste HSG-Werferin Nguyen (11). – MTV-Tore: Neidhardt (7/2), Cramer (4/1), Keppler (3/2), M. Gutenberg (2), Diek, Kehler (je 1).

MTV VJ Peine – MTV Geismar 36:21 (19:13). Der arg dezimierte MTV hatte versucht, das Spiel so lange wie möglich offenzuhalten. „Uns ist es leider nicht gelungen, die zu Beginn gezeigte Konzentration und Leistung beizubehalten. Dennoch konnten wir phasenweise unseren Ehrgeiz und Kampfeswillen zeigen“, berichtete Mannschaftsführerin Lena Kühn. Nach dem Wechsel ging mehr und mehr die Puste aus, sodass Peine freie Schussbahn hatte. „Der Gegner hat dann auch jeden Fehler von uns bestraft“, lautete die bittere Erkenntnis von Trainer Yunus Boyraz-Schilling. Geismar-Tore: Reinholz (11/5), Grotenburg (5), Kühn (2), Birner, Kemke, Krüger (je 1).

Von Ferdinand Jacksch