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Regional Obernfeld als Erster in die Endrunde
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15:40 20.02.2017
Von Christian Roeben
Stahlross Obernfeld (grün): Sandra Rakebrand (vorne), Jennifer Kopp (hinten). Quelle: Helge Schneemann
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Obernfeld

Statt der angesetzten fünf mussten Kopp und Rakebrand jedoch nur drei Partien austragen. Sowohl der RV Methler (NRW) als auch der RSV Kostheim I (Hessen) hatten abgesagt, die Kostheimer Erstvertretung krankheitsbedingt gar erst zwei Stunden vor Beginn der Halbfinalrunde. „Das ist natürlich etwas unglücklich, aber momentan ist eben Grippezeit“, nahm Obernfelds Trainer Josef Kopp das abgespeckte Programm gelassen.

Gelassen konnten auch die vier verbliebenen Teams ihre Begegnungen bestreiten, denn durch die Absagen hatte sich das Quartett schon vor dem ersten Anstoß automatisch geschlossen für die Endrunde qualifiziert. So gut wie möglich wollten Obernfeld, Kostheim II, der Reideburger SV (Sachsen-Anhalt) sowie das niedersächsische Gespann aus Halle trotzdem abschneiden, denn die Semifinal-Platzierungen entscheiden in der Endrunde am 18. März darüber, welche Teams gesetzt sind.

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Ihr Auftaktspiel gegen Erstliga-Schlusslicht Halle gestalteten die Obernfelderinnen trotz des frühen 0:1-Rückstands souverän. Am Ende stand ein ungefährdeter 5:2 (4:1)-Erfolg. „Das war ein gutes Spiel, um reinzukommen“, zeigte sich Trainer Kopp nach dem gelungenen Start zufrieden.

Ein spannendes und rassiges Match lieferten sich die Stahlrösserinnen anschließend mit den jungen Vanessa Mauckner und Nina Roth vom RSV Kostheim II. Erneut kassierten die Gastgeberinnen schnell das 0:1, drehten die Partie bis zur Halbzeit in ein 2:1, bauten ihren Vorsprung in den zweiten sieben Minuten dann auf 4:1 aus. Doch Kostheim II schlug zurück, lag 75 Sekunden vor Schluss nur noch mit 3:4 im Hintertreffen. Sandra Rakebrand traf noch den Pfosten, dann stand der knappe Erfolg der Obernfelderinnen fest. „Das hat wirklich Spaß gemacht“, stellte Rakebrand fest, und Trainer Kopp lobte die Gegnerinnen: „Ihr habt ein tolles Spiel gemacht.“

Da Reideburg vorher Kostheim II mit 6:8 unterlegen war, reichte den Obernfelderinnen gegen die Sachsen-Anhalterinnen im Abschlussspiel ein Remis, um Erster zu bleiben. Und genau das fuhren Kopp und Rakebrand dann auch ein. Nach 2:1-Pausenführung trennten sich die Obernfelderinnen vom Gegner, der hinter Kostheim II und vor Halle Platz drei belegte, schließlich mit 4:4.

„Platz eins ist super, die Spiele haben Spaß gemacht“, bilanzierte Rakebrand zufrieden. Partnerin Jennifer Kopp hatte auf mehr Partien gehofft: „Man hat gemerkt, dass der Druck weg war. Wir haben gut gespielt, aber das letzte bisschen hat gefehlt.“ Im anderen Semifinale qualifizierten sich Frellstedt I und II (Niedersachsen), Wetzlar (Hessen) und Niedermehnen (NRW) für die Pokal-Endrunde.