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Regional Obernfelder Radball-Duo gehört zu den Topfavoriten
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12:22 25.10.2019
Raphael Kopp (Mitte) gehört mit seinem Partner André zu den Topfavoriten bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Radball. Quelle: Helge Schneemann
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Eichsfeld

Dazu ist der Spielplan gnädig mit dem Obernfelder Anhang. Zwar spielen beide Stahlross-Tandems parallel auf zwei Spielflächen nebeneinander, aber nicht zeitgleich. So können sich die Fans immer auf ein Spielfeld konzentrieren.

Bereits 2016 war der ENNI Sportpark Rheinkamp in Moers der Austragungsort der nationalen Titelkämpfe. Ein gutes Terrain für die Stahlross-Akteure. Damals sprang nach zwei spannenden Endspielen jeweils der Vizemeistertitel heraus.

Zum zehnten Mal in Folge am Start

Seit 2009 nehmen Obernfelder Radballer nun zum elften Mal ununterbrochen an den Elite-Meisterschaften teil. Neben dem Titel 2017 kommen drei weitere Endspielteilnahmen hinzu. Im Radpolo ist Stahlross seit 2010, also zum zehnten Mal in Folge, mit von der Partie. Vier Vizemeistertitel stehen bei den Frauen zu Buche.

Traditionell wird in Moers eine in zwei Abschnitten aufgeteilte Vorrunde im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Die beiden besten Teams aus den Gruppenspielen erreichen das Endspiel. Aufgrund der internen deutschen WM-Qualifikationswertung wird im Radball auch der dritte Platz im kleinen Finale ausgespielt.

Chancen stehen gut

Können die Stahlrösser André Kopp und Raphael Kopp den Radball-Titel nach 2017 (damals André noch mit Manuel Kopp) wieder ins Eichsfeld holen? Die Chancen dazu könnten nicht besser sein. Waren bei früheren Meisterschaften die Leistungsunterschiede der fünf teilnehmenden Teams viel ausgeglichener, dominierten Bundesligasieger Obernfeld und Deutschlandpokalsieger RMC Stein (Bayern) 2019 den Radball in Deutschland nach Belieben.

Vorausgesetzt, dass im Vorfeld beziehungsweise im Turnier nichts Außergewöhnliches passiert, läuft bei der DM nun alles auf einen großen Showdown zwischen den beiden Topfavoriten hinaus. Nur der wiedererstarkte letztjährige Deutsche Vizemeister RSV Waldrems (Württemberg), im ersten Halbjahr noch vom Verletzungspech verfolgt, könnte den Favoriten einen Strich durch die Rechnung machen. Der RMC Stein II und der RSC Schiefbahn (NRW) haben mit der DM-Teilnahme ihr Soll bereits mehr als erfüllt.

Im Radpolo Leistungs-Level ausgeglichen

Anders sieht es im Radpolo aus. Alle fünf Mannschaften haben das gleiche Leistungs-Level aufzuweisen. Leicht favorisiert sind hier der Deutschlandpokalsieger RSV Frellstedt mit der Obernfelderin Luisa Artmann und Bundesligasieger RKB Wetzlar (Hessen). Die Stahlrösserinnen Sandra Rakebrand und Jennifer Kopp, wie auch die beiden Sachsen-Anhalt-Tandems Reideburger SV und Tollwitzer RSV, wollen und können an einem guten Tag ebenfalls das Endspiel erreichen.

Am Sonnabend gehen in der Zeit von 9 Uhr bis 10.30 Uhr die ersten Radball-/ und Radpolo-Blöcke (jeweils fünf Spiele) über die Bühne. Im Radball treffen die Obernfelder zuerst auf den RSC Schiefbahn und anschließend auf den RSV Waldrems. Die Radpolo-Vorrunde eröffnet das Niedersachsenduell zwischen Obernfeld und Frellstedt. Anschließend trifft das Stahlross-Tandem auf Tollwitz.

Krönender Abschluss

Die zweiten Blöcke werden am Mittag von 12.15 Uhr bis 13.45 Uhr gespielt. Dort treffen die Kopps im Radball zuerst auf Stein II. Im letzten Gruppenspiel stehen sich die großen Rivalen Obernfeld und Stein I gegenüber. Der Radpolo-Wettbewerb geht weiter mit den restlichen Begegnungen Obernfeld gegen Wetzlar und Reideburg.

Von 16 Uhr bis etwa 19 läuft die Final-Veranstaltung im Wechsel mit den Kunstrad- und Einrad-Wettbewerben. Zuerst steht das Spiel um den dritten Platz im Radball auf dem Programm. Danach folgt das Endspiel im Radpolo, bevor das Radballfinale traditionell den krönenden Abschluss bildet.

Von Berthold Kopp

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