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Regional Olympioniken siegen auf Imperio und Feleciano
Sportbuzzer Sportmix Regional Olympioniken siegen auf Imperio und Feleciano
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09:41 22.08.2011
Qualifiziert für Nürnberger Burgpokal: Hubertus Schmidt auf Imperio siegt in Bettenrode.
Qualifiziert für Nürnberger Burgpokal: Hubertus Schmidt auf Imperio siegt in Bettenrode. Quelle: Pförtner
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Bettenrode

„Das ist eine besonders gute Ausgangsposition für Frankfurt“, freute sich auch der Bettenröder Turnier-Cheforganisator Philipp Hess über Schmidts gute Leistung.
Spannend wurde es nach vier Turniertagen am Sonntag noch einmal mit dem Grand Prix Spezial, der letzten S-Prüfung, die zugleich den Turnierabschluss bildete. Johannes Rüben hatte sich vorgenommen nach zwei Siegen in den Jahren zuvor nun einen Hattrick zu schaffen. Klar war, dass dies nicht leicht werden würde. Schließlich war mit Doppel-Olympiasiegerin Heike Kemmer eine weitere starke Favoritin unter den neun Starterpaaren.

Die Spannung stieg beim ersten Ritt weiter. Wie Christoph Hess in seiner Live-Kommentierung feststellte, zeigte Christian Brühe auf Cinco de Mayo gleich zu Beginn einige der schwersten Passagen, die es gibt. Im zweiten Ritt fand Titelverteidiger Rüben auf Adventure schnell den Kontakt zu seinem Pferd und offenbarte kaum Schwächen. Hess hatte dem Wallach Adventure schon im vergangenen Jahr attestiert: „Ein reifes Pferd, das noch weiter reifen kann“.

Als amtierende rheinische Meisterin trat Sonja Bolz auf einem ehemaligen Springpferd an: dem Fuchshengst Napolitain d’Excellence. Schöne Taktarbeit zeigte im Anschluss Alexandria Lampe auf De La Vega. „Eine riesige Konditionleistung“, attestierte Hess. Pech hatte dagegen Alexandra Sundtrup auf Carlito. Zwar absolvierte sie über weite Teile ein sicheres Programm, jedoch fehlte der Ausdruck. Punktabzüge gab es, weil Carlito auf der allerletzten Linie im Viereck den Ritt beenden wollte. Mit Alexandra Stübig (Wolfsburg) ging die amtierende Bezirksmeisterin in Südniedersachsen an den Start. Obwohl sie zu Beginn Probleme mit der Piaffe und in der Passagetour hatte, schaffte sie es, in die Prüfung zurückzukommen.

Als letztes Starterpaar zeigten Heike Kemmer und Feleciano einen „echten Topritt“ mit gleichmäßigen Passagen und Gleichmaß bei den Piaffen – „das ist kultiviertes Reiten“ war Hess begeistert. Der Lohn kam kurze Zeit darauf, als die Kampfrichter ihre Ergebnisse bekannt gaben: Kemmer siegte äußerst knapp vor Rüben, der sich zu Recht über einen guten zweiten Platz freuen darf.

von Björn Dinges