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Regional Organisatoren arbeiten am letzten Feinschliff für die Meisterschaft
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15:00 13.06.2019
Nach 2017 werden in diesem Jahr erneut Landesmeisterschaften der Leichtathleten im Jahnstadion ausgetragen. Quelle: Arne Baensch
Göttingen

Mit dieser Meisterschaft wird in diesem Jahr eine neue Ära in der niedersächsischen Leichtathletik eingeläutet: In drei aufeinanderfolgenden Jahren finden die Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und U18-Junioren in der Arena am Sandweg statt. Das wurde vertraglich im vergangenen Jahr festgelegt.

Der Niedersächsische Leichtathletik-Verband (NLV) verspricht sich davon höhere Teilnehmerzahlen, eine Straffung des Zeitplans und einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem echten Sport-Event. Auch der Behindertensportverband vergibt am 22. und 23. Juni die Landesmeister-Titel. Die Helfer um die Kreisvorsitzende Corinna Klaus-Rosenthal werden für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Gut zwei Monate später treten die Leichtathleten der Polizei am 28. und 29. August im Jahnstadion an, um dort ihre nationalen Meister zu ermitteln.

Jahnstadion

Zuletzt wurden 2017 in Göttingen Landesmeisterschaften ausgetragen. Nach der umfangreichen Sanierung der maroden Laufbahn hatte es 2008 viele große Veranstaltungen wie die nationalen Meisterschaften der U23-Leichtathleten, die Landesmehrkampfmeisterschaft des Niedersächsischen Turnerbundes und Polizeimeisterschaften gegeben. „Wir hatten bestimmt schon zehn Großveranstaltungen und haben immer eine gute Visitenkarte abgegeben“, sagt Corinna Klaus-Rosenthal, die Vorsitzende des NLV-Kreises Göttingen.

Disziplinen

Klaus-Rosenthal hofft auf starke Konkurrenzen im Dreisprung und Weitsprung. „Hier leistet Frank Reinhardt in Göttingen tolle Arbeit. Ich hoffe, dass er viele seiner Athleten motivieren kann.“ Stark besetzt sind traditionell auch die Sprints und die Mittelstreckenläufe. Kleiner sind dagegen meistens die Teilnehmerfelder bei den Läufen über 200 Meter, 400 Meter und 400 Meter Hürden.

Organisation

Eine Hauptorganisationsgruppe setzt sich aus Vertretern des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes und zwei Vertretern des NLV-Kreises Göttingen zusammen. Außerdem gibt es noch eine Göttinger Organisationsgruppe, die sich seit dem Herbst 2018 einmal monatlich getroffen und vorbereitet hat. Inzwischen sind die Intervalle kürzer geworden. „Jetzt geht es darum, viele Kleinigkeiten zu organisieren – eben um die Feinheiten, wie beispielsweise den Blumenschmuck für das Siegerpodest oder den Aufbau für die Ausgabe der Startunterlagen“, berichtet LGG-Dreispringerin Thea Schmidt, die zur Organisationsgruppe vor Ort gehört, aber auch für den Wettkampf in ihrer Paradedisziplin gemeldet hat.

Helfer

Etwa 80 Helfer werden für die beiden Wettkampftage für Platzbau, Versorgung und Kampfgerichte benötigt. Weil einige Kampfrichter auch von außerhalb kommen, mussten beispielsweise Übernachtungsmöglichkeiten besorgt werden. Die Sportler haben Informationen erhalten, wo sie zu vergünstigten Konditionen Zimmer buchen können.

Anschaffungen

Mit der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) hat es im Vorfeld eine Bestandsaufnahme gegeben. Außerdem wurde die – so Klaus-Rosenthal – „in die Jahre gekommene Zeitmessanlage“ überprüft. Bis zum Start der Meisterschaften mussten noch kleinere Schäden auf der Bahn repariert, und Markierungen angebracht werden, die sich – aufgrund von Änderungen des Regelwerks – verändert hatten. „Da haben wir in der GoeSF einen sehr guten Partner, der ja auch daran interessiert ist, dass das Stadion genutzt wird. Das ist ein Geben und Nehmen.“

Zuschauer

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Klaus-Rosenthal ist es wichtig, dass sich die Leichtathletik weiter etabliert. Durch ein komprimiertes Wettkampfprogramm soll sich die Attraktivität erhöhen. „Die Veranstaltung soll einen Event-Charakter bekommen.“ Informationsstände verschiedener Organisationen werden aufgebaut, außerdem gibt es eine Kinder-Staffel der Altersklasse U10.

Von Kathrin Lienig

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