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Regional Perfekter Spieltag für Tuspo Weende und ASC 46 Göttingen
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17:00 30.09.2019
Lina Haubrock (r.) machte ihr vorerst letztes Spiel für den Tuspo Weende. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Tuspo WeendeSC Langenhagen 3:1 (19:25, 25:17, 25:21, 25:23). In der gut besuchten Weender Halle kam es zu einem ersten Spitzenspiel der Saison: Zwei noch ungeschlagene Teams standen sich gegenüber. Weendes Trainerduo Manuel Holst und Stefan Baum musste erneut den Abwehrriegel umstellen, für die verhinderte Jody Heidel rutschte das erst sechzehnjährige Weender Eigengewächs Magda Lockemann auf den Liberoposten. Und tatsächlich brauchte Weendes Defensive eine Weile, um sich zu finden. Langenhagen zog zu Spielbeginn über 5:1 und 9:4 davon. Der Tuspo kam zwar bis zum 16:16 wieder heran, die Gäste hatten jedoch die besseren Nerven und entschieden Durchgang eins zu ihren Gunsten.

Weendes Annahme hatte diesen Satz gebraucht um sich einzuspielen. Insgesamt entwickelte sich das Match nun immer mehr zu einem Duell zwischen Weendes starken Angreiferinnen und Langenhagens spektakulärer Defensive, die wie eine Gummiwand viele Angriffe entschärfte. Da bei Weende nun auch der Aufschlagdruck konstant hoch blieb und sowohl Außen Cornelia Rambo als auch Mitte Lina Haubrock einige Asse einstreuen konnten, gelang dem Tuspo über 6:4, 19:13 und 25:17 der Satzausgleich.

Als Spitzenreiter in die Pause

Diesen Schwung nahm Weende mit in Satz drei, der zur Astrid- Bergmann-Show wurde. Bei 13:10 eingewechselt machte die Mittelblockerin die folgenden Punkte in Angriff und Block in Serie und sorgte für ein beruhigendes 19:10. Der SCL bäumte sich zwar noch einmal auf, holte die Gastgeberinnen bis zum 25:21 aber nicht mehr ein. Im vierten Durchgang setzte sich das Heimteam von 12:11 entscheidend auf 19:14 ab. Angeführt von Diagonalangreiferin Nicole Riechel sammelte der Tuspo die Punkte bis zum 25:23 und damit zum 3:1-Sieg. Durch den dritten Sieg im dritten Spiel ist Weende als einzige Mannschaft der Liga vor einer dreiwöchigen Spielpause noch ungeschlagen und Tabellenführer. Außerdem war es ein schöner Abschied für Mittelblockerin Lina Haubrock, die Göttingen zunächst für drei Monate aus beruflichen Gründen verlässt.

„Bei unseren bisherigen Siegen sind wir viel über Emotion, Stimmung und Kampf zum Erfolg gekommen, in Weende gegen das tolle Publikum war das für uns heute nicht möglich. Uns fehlten drei Spielerinnen und damit Alternativen im Angriff“, sagte SCL-Coach Sven Thiemann.

„In Satz eins habe ich bei uns 17 Eigfenfehler gezählt, ab Satz zwei stellen wir diese leichten Fehler nahezu ab, finden in die Erfolgsspur und haben dadurch das nötige Selbstvertrauen. Lina Haubrock verdient sich ein Extralob, sie hat bei ihrem vorerst letzten Spiel für uns extrem stark abgeliefert“, fasste Weendes Coach Stefan Baum zusammen.

ASC-Sieg im Kellerduell

USC Braunschweig – ASC 46 1:3 (22:25, 25:23, 23:25, 15:25). Der Aufsteiger hat im Kellerduell der noch sieglosen Teams seinen ersten Regionalliga-Erfolg geholt. Drei umkämpfte Sätze lang entschieden Nuancen, zweimal hatte das Team des Trainerduos Marcel Rieskamp und Johannes Hellwig dabei die besseren Karten. Mit der 2:1-Führung im Rücken wurde Satz vier zur Gala für den ASC. Beim 25:15 erlahmte die Gegenwehr des USC, während den Gästen fast alles gelang. „Wir hatten eine gute Balance beim Aufschlagdruck und haben im Angriff viele richtige Entscheidungen getroffen. Gegen Braunschweig hat die Mannschaft dieses Mal konstant auf hohem Niveau durchgespielt“, sagte ASC-Coach Hellwig.

Von Peter König

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