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Regional Plesse-Hardenberg dominiert im Heimspiel
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18:46 18.01.2015
Treffsicherste Spielerin des Burgenteams: Julia Herale (rechts). Quelle: Pförtner
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Göttingen

HSG Plesse-Hardenberg – Hannoverscher SC 34:17 (19:7). Im ersten Heimspiel des Jahres war die HSG von Beginn an präsent, stand sicher in der Abwehr und ließ im Angriff den Ball flüssig durch die Reihen laufen. Lohn war eine schnelle Führung (12:4), den Gästen wurde früh der Zahn gezogen.

„Ich war selten so zufrieden, habe kaum etwas zu kritisieren“, erklärte Artur Mikolajczyk. Das Spiel seiner Mannschaft war auch einfach gut anzuschauen. Carolin Menn zeigte ein ums andere Mal ihre Klasse, profitierte dabei von der guten Defensivleistung ihrer Vorderleute.

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Im Angriff setzte Julia Herale klug ihre Mitspielerinnen in Szene und wurde mit neun Treffern beste Torschützin. Außer Herale trafen neun weitere Spielerinnen der HSG, ein Beleg für die Überlegenheit der Heimsieben. „Diesmal haben wir, im Gegensatz zum Northeim-Spiel, beide Halbzeiten durchgezogen“, freute sich der Trainer, der die Überlegenheit nutzte, um im zweiten Abschnitt einiges in der Abwehr zu probieren.

HSG: MennHerale (9/4), Strahlke (4), Hemke (4), Henne (4), Salam (3), Calsow (3), Grünewald (2), Bäcker (2), Lath (2), Rettberg (1).

SC Germania ListHG Rosdorf-Grone 14:27 (5:14). Beim Mitaufsteiger geriet die HG zunächst in Rückstand (0:2), drehte mit zehn Toren in Folge dann aber die Partie. Garant war die gute Deckungsarbeit mit den aggressiven Außenverteidigerinnen Christin Jäger und Rike Jeep und der sehr starken Torfrau Luisa Schlote. „Damit haben wir List früh den Schneid abgekauft“, so Frank Mai, der trotz der deutlichen Pausenführung nicht ganz zufrieden war.

„Bei einer besseren Chancenauswertung wäre der Vorsprung noch größer gewesen“, ärgerte er sich. Rächen sollte sich das nicht, denn auch wenn die HG nach dem Seitenwechsel nur schwer in Schwung kam, dichter als acht Tore kam List nicht heran. „Uns fehlte da ein bisschen die Spannung“, monierte Mai. Doch mit fortschreitender Spieldauer fanden die HGerinnen diese wieder, legten noch einmal zu und dominierten die Partie wieder klar.

„Ich bin sehr zufrieden. Vicky Wette hat ihre Chance im Rückraum sehr gut genutzt, Miriam Leonard hat vorne und hinten überzeugt und Freda Seifert war ein guter Linksaußen“, verteilte der Trainer Einzellob. „Der ersehnte Auswärtssieg ist ganz wichtig. Damit sind wir in einem breiten Mittelfeld oben dabei.“ – HG: Schlote, Bergolte – Gutenberg (8/4), Schrader (5), Wette (4), Seifert (3), Jeep (2), Jäger (2), Lucenko (1), Schneider (1), Leonard (1), Eichhofer.

Von Denise Kricheldorf-Mai