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Regional Prestige-Duell der Lokalrivalen im Saisonfinale
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17:28 29.03.2012
Von Michael Geisendorf
Letzter Auftritt im Veilchen-Dress: Nach dem Lokalderby geht Andrew Maertens (l.), gegen den ASCer Jens Kettmann, in die USA zurück.
Letzter Auftritt im Veilchen-Dress: Nach dem Lokalderby geht Andrew Maertens (l.), gegen den ASCer Jens Kettmann, in die USA zurück. Quelle: SPF
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Göttingen

Während die Königsblauen – unabhängig vom Ausgang der Partie – als Tabellenfünfter feststehen, können sich die Veilchen, die als Zehnter den ersten Nichtabstiegsplatz belegen, im Falle eines Sieges noch auf Rang acht verbessern, wenn die um zwei Punkte besseren Rostock und Charlottenburg ihre letzte Partie – gegen Wolfenbüttel beziehungsweise in Stade – verlieren.

„Wir haben zwar das Hinspiel beim ASC mit 77:68 gewonnen, befinden uns aber trotz des Heimrechts in der Außenseiterrolle“, beschreibt BG-Trainer Hans-Werner Schmidt die Kräfteverhältnisse aus seiner Sicht. Dass der Lokalrivale drei Siege mehr aufweist, führt er darauf zurück, dass der ASC regelmäßig seine zum Bundesliga-Kader der BG Göttingen gehörenden Doppellizenzspieler Malte Herwig und Vitalis Chikoko aufbieten konnte. „Dagegen mussten wir auf unseren Doppellizenzler Nico Adamczak aufgrund seiner beiden Fußbrüche weitgehend verzichten“, bedauert Schmidt.

Einige Abgänge

Für einige Spieler werde das Lokalderby wohl das letzte Match im Veilchen-Dress sein, verrät er: „Sehr wahrscheinlich wird unser amerikanischer Spielführer Andrew Maertens nächste Saison nicht mehr in Göttingen spielen, und hinter einigen anderen stehen Fragezeichen.“ Maertens, mit 18 Punkten im Schnitt Topscorer des Teams, der ab dem kommenden Semester in den USA Medizin studieren will, sieht seinem Abschied wehmütig entgegen: „Das war eine schwere Saison für uns mit Höhen und Tiefen. Ich habe mich aber in Göttingen und bei der BG 74 wohl gefühlt und danke meinem Trainer und meinen Mitspielern für zwei interessante Jahre. Ich hoffe, wir haben zum Schluss noch einmal viele Zuschauer in der Halle.“

ASC-Trainer Marjo Heinemann will sich trotz der fünf Plätze Vorsprung vor den Veilchen die Favoritenrolle nicht zuschieben lassen und verweist auf das Hinspiel in eigener Halle, in dem die Königsblauen ebenfalls als Favorit gehandelt wurden: ,,In einem Derby ist alles möglich – eine Prognose wage ich nicht abzugeben. Es ist schön zum Ende der Saison nochmal so ein Spiel zu haben. Ich hoffe wir können den Zuschauern ein wahres Basketballfest bieten‘‘, blickt er gespannt und voller Vorfreude auf das Match.