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Regional RV Möve Bilshausen: Trainingslager erfreut sich großer Beliebtheit
Sportbuzzer Sportmix Regional RV Möve Bilshausen: Trainingslager erfreut sich großer Beliebtheit
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21:57 12.09.2014
Von Vicki Schwarze
Überwacht den Zeltaufbau der Nachwuchs-Radballer: Franz-Josef Adler (r.) vom RV Möve Bilshausen.
Überwacht den Zeltaufbau der Nachwuchs-Radballer: Franz-Josef Adler (r.) vom RV Möve Bilshausen. Quelle: Richter
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Bilshausen

„Ich bin immer für Spaß zu haben, aber ich habe einfach gesehen, dass durch dieses Zeltlager ein ganzes Wochenende weg ist, an dem man trainieren könnte“, erzählt der Coach und baute entsprechende Einheiten für die 24 Teilnehmer, die zwischen acht und 20 Jahre alt sind,  mit ein.

Zum zehnten Mal fand das Zeltlager in diesem Jahr in Bilshausen statt, traditionell wieder kurz vor Beginn des neuen Schuljahres. Die Begeisterung ist ungebrochen, obwohl die drei abwechslungsreichen Tage schon gleich mit dem anstrengenden Zeltaufbau beginnen.

„Sein Zelt baut jeder selber auf,“, berichtet Adler, der sich an diesem Wochenende stets auf eine engagierte Elternschar verlassen kann, die mit für die Versorgung zuständig ist. Denn Training, Waldläufe, Schwimmbadausflüge – alles immer der gerade herrschenden Witterung angepasst – machen hungrig.

Abwechslungsreiches Training

Sehr hungrig, wie sich immer wieder zeigte, denn die ersten Radballer verließen schon früh morgens um sechs Uhr den Schlafsack in der Hoffnung, schon Frühstück zu bekommen. „Eigentlich sollte es immer um acht Uhr Frühstück geben, aber nach der Erfahrung haben wir den Termin auf sieben Uhr verlegt“, sagt Franz-Josef Adler.

Anschließend geht es dann in die angrenzende Bilshäuser Sporthalle, in der ein abwechslungsreiches Training auf dem Programm steht. In diesem Jahr hatte Adler Unterstützung von Leander Morgenstern, so dass die Nachwuchs-Radballer in zwei Gruppen, je nach Leistungsstärke, unterteilt werden konnten. Das Ende des Vormittages wurde dann von einigen schon sehnlichst erwartet, schließlich lockte das Mittagessen – selbstgemachte Pizza.

Der Spaßfaktor kommt bei allem Trainingsfleiß nicht zu kurz, zumindest am ersten Tag. „Dann nimmt meistens die Müdigkeit zu und alle sind relativ schnell in den Zelten verschwunden. Ich erinnere mich an einen Abend, als in einen Geburtstag hineingefeiert werden sollte. Sie haben es alle nicht geschafft“, erzählt Adler schmunzelnd, wohlwissend, dass er großen Anteil daran hat.

Mit dem Zeltlager, unterstreicht Adler, soll kurz vor Rundenbeginn der Teamgeist gefördert werden und das Vereinsleben insgesamt näher, weil intensiver erlebt werden: „Das ist eine schöne Gelegenheit, sich gemeinsam auf den Saisonstart einzustimmen.“