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Regional RV Möve Bilshausen will in die 2. Bundesliga
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07:00 28.06.2018
Felix Stephan (links) und Jannes Heinemann vom RV Möve Bilshausen gehen das Finalturnier entspannt an. Quelle: Helge Schneemann
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Eichsfeld

Für das Finale in der Sporthalle Schlossberg 28 im Marienberger Stadtteil hatten sich die niedersächsischen Oberligameister als Drittplatzierte des Halbfinales vor zwei Wochen qualifiziert. Die drei Turnierbesten des Sechser-Teilnehmerfeldes spielen in der neuen Saison 2019 in der Zweiten Liga.

Bereits in der Auftaktpartie werden die Bilshäuser voll gefordert. Denn bei der dritten Mannschaft der RSG Ginsheim steht neben André Müller mit seinem Bruder Roman Müller einer der besten deutschen Radballtorhüter der vergangenen Jahre auf dem Rad. Die Routine des ehemaligen Deutschen Meisters und Weltmeisterschafts-Dritten (2011) und -Vierten (2015) bringt die Südhessen in eine gewisse Favoritenstellung.

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Kann der Heimvorteil eine Rolle Spielen?

Im zweiten Match spielen Heinemann/Stephan gegen den Halbfinalsieger und Fünften der Oberliga Baden-Württemberg RSV Waldrems III. Es folgt die Begegnung gegen den Gastgeber SG Niederlauterstein II. Auch die sächsischen Oberligameister haben ihr Halbfinalturnier vor heimischen Publikum gewonnen und hoffen, dass der Heimvorteil wieder zuschlägt.

Im Match vier treffen die Möven auf den RSV Reichenbach II. Im vergangenen Jahr schieden die württembergischen U23-Europapokalsieger 2014 mit Rang fünf im Aufstiegsrundenfinale aus. Die Viertplatzierten der Oberliga wollen nun einen neuen Anlauf Richtung Zweite Liga nehmen. Als drittbeste deutsche Mannschaft des älteren Junioren-Jahrganges wurde der RKV Hofen im letzten Bilshäuser Spiel für dieses Finale gesetzt.

Trainer entspannt

Bei der württembergischen Nachwuchsmannschaft steht wohl das Erfahrung sammeln im Vordergrund. „Wir fahren ohne Zwang ins Erzgebirge. Ganz aussichtslos stehen unsere Chancen im gutgemischten Feld aber auch wieder nicht. Im Vordergrund steht eine gute Tagesleistung. Und mit dem nötigen Glück kann vielleicht auch etwas mehr herausspringen“, sieht der Möven-Trainer Franz-Josef Adler der zweiten Final-Teilnahme nach 2014 entspannt entgegen.

Von Berthold Kopp

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