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RV Stahlross Obernfeld beim Weltcup in Belgien nur auf Platz sieben

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11:30 18.10.2021
Raphael Kopp (l.) und André Kopp verpassten den Sprung aufs Treppchen beim Weltcup deutlich.
Raphael Kopp (l.) und André Kopp verpassten den Sprung aufs Treppchen beim Weltcup deutlich. Quelle: Helge Schneemann
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Obernfeld

Nur mit Rang sieben sind Raphael Kopp und André Kopp vom RV Stahlross Obernfeld vom Radball-Weltcupturnier in Beringen (Belgien) zurückgekehrt. Während der deutsche Meister RMC Stein hinter RV Dornbirn und RMV Pfungen mit Platz drei immerhin auf dem Podium stand, schaffte Vizemeister RSC Schiefbahn (NRW) mit dem fünften Rang nur ein durchwachsenes Ergebnis.

In zwei Fünfergruppen wurde in der Sporthal Beverlo die Vorrunde gespielt. Auch wenn die Obernfelder Gruppe eins leistungsmäßig wesentlich stärker als die Parallelgruppe besetzt war, war der vierte Rang in der Gruppe und so das Platzierungsspiel um Rang sieben nicht das Ziel der Kopps. Ohne große Gegenwehr gewannen die Stahlrösser dann auch das Match gegen die Österreicher vom Semket St. Pölten deutlich mit 10:0 (5:0).

Auftaktspiel beginnt vielversprechend

Eigentlich begann das Auftaktmatch der Eichsfelder gegen den Schweizer Meister RMV Pfungen nach Plan. Die Obernfelder 2:0-Führung verkürzten die Eidgenossen in letzter Sekunde zum 2:1-Halbzeitstand. Nach dem 3:1 Mitte der zweiten Hälfte gelang den Schweizern wiederum der Anschlusstreffer. Mit dem letzten Schlag musste Obernfeld auch noch den unglücklichen 3:3-Ausgleich hinnehmen.

In einem hochklassigem Spiel gerieten die Kopps gegen den österreichischen Meister RV Dornbirn bis zur Pause mit 1:4 in Rückstand. Mit einem Kraftakt wurde der zwischenzeitliche 4:4-Gleichstand geschafft. Am Ende hatte der WM-Favorit aus dem Vorarlberg dann doch mit 6:4 die Nase vorn.

Wie schon bei der Deutschen Meisterschaft musste Stahlross gegen Vizemeister RSC Schiefbahn (NRW) eine Niederlage einstecken. Nach der ausgeglichenen ersten Halbzeit (2:2) bestrafte das Duo vom Niederrhein zwei kleine Fehler der Kopps und siegte mit 4:2.

Offensivstärke im letzten Match demonstriert

Da vor dem letzten Gruppenspiel für Obernfeld das Halbfinale nicht mehr erreichbar war, spielten die Stahlrösser gegen den tschechischen Meister TJ Sokol Zlin nun ohne Druck ihr großes Angriffspotenzial aus. Nach der 5:1-Halbzeitführung schalteten die Kopps ein Gang herunter und landeten letztlich einen ungefährdeten 8:3-Erfolg.

Eigentlich wird der Weltcup jährlich mit acht Turnieren und dem Weltcupfinale gespielt. Da im Frühjahr viele Ausrichter wegen des Infektionsgeschehens ihr Mandat zurückzogen, wurden in diesem Jahr nur drei Veranstaltungen sowie das Finalturnier ausgerichtet. Dabei konnten die gemeldeten Mannschaften zweimal statt sonst viermal an den Wettbewerben teilnehmen und so für die Qualifikation zum Finalturnier Weltcuppunkte sammeln.

Von Berthold Kopp