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RV Stahlross Obernfeld setzt auf den Heimvorteil 

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08:00 02.10.2020
André Kopp (l.) und Raphael Kopp spielen zwar in der eigenen Halle, müssen aber auf Zuschauer-Unterstützung verzichten. Quelle: Helge Schneemann
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Obernfeld

In der Obernsfelder Sporthalle beginnt am Sonnabend um 13 Uhr eines der beiden Halbfinalturniere um den Radball-Deutschlandpokal der Elite. Nach den coronabedingten Absagen fast aller nationaler und internationaler Wettbewerbe sollte der Deutschlandpokal als Qualifikation zur Europameisterschaft dienen. Nachdem nun auch die EM in Darmstadt wegen der Quarantäne-Auflagen einiger internationaler Mannschaften abgesagt wurde, hat der Bund Deutscher Radfahrer nun zumindest die Ausspielung des Deutschlandpokales zugelassen. Aus den beiden Sechser-Teilnehmerfelder qualifizieren sich jeweils vier Mannschaften für das Finale am 1. November.

Das Obernfelder Hygienekonzept hat sich bereits beim Schülerspieltag bestens bewährt. So erwartet Ausrichter Stahlross Obernfeld auch bei der Elite einen problemlosen Ablauf des Turniers, allerdings ohne Zuschauer und mit einer limitierten Anzahl von Personen in der Halle.

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Widersacher kommen aus Waldrems

Klare Favoriten im Obernfelder Halbfinale sind die Deutschen Meister 2019 André Kopp und Raphael Kopp vom gastgebenden RV Stahlross. Das zum Saisonabbruch in der Bundesliga führende Duo sieht den damals drittplatzierten RSV Waldrems (Württemberg) als größten Widersacher. Um die zwei weiteren Finalplätze kämpfen drei gleichwertige Tandems. Der RMC Stein II (Bayern), RSC Schiefbahn (Nordrhein-Westfalen) und die RSG Ginsheim (Hessen) belegten zum Zeitpunkt der Saison-Annullierung die Plätze vier bis sechs. Der einzige Zweitligist vom SV Kassel-Nordshausen ist zwar immer für eine Überraschung gut, muss sich in Obernfeld allerdings mit der Außenseiterrolle begnügen.

Das zweite Halbfinale wird zeitgleich in Bad Dürrenberg in Sachsen-Anhalt ausgetragen. Auch hier gibt es mit dem Vizeweltmeister 2019, RMC Stein, einen haushohen Favoriten. Mit dem RVI Ailingen (Württemberg) und dem RVW Naurod (Hessen) hoffen zwei weitere Erstligisten auf den Finaleinzug. Gute Chancen, die höherklassigen Mannschaften in Bedrängnis zu bringen, sehen hier die Spitzenmannschaften aus der 2. Bundesliga RSV Zscherben (Sachsen-Anhalt), KSC Leipzig (Sachsen) und RVK Denkendorf (Württemberg). Zumindest ein Zweitliga-Team wird beim Finale dabei sein.

Von Berthold Kopp